Letztens über irgendeinen RSS-Feed entdeckt und für witzig und informativ befunden: Googles bekanntester Spamjäger Matt Cutts bei seinem Vortrag auf dem WordCamp. Das ist – wie ich finde – ein ganz schön cooler Typ. Clever und smart – und ein ganz schöner Kasper der Gute. Das Video geht eine Dreiviertelstunde und lohnt sich für jeden, der was mit SEO und Bloggen zu tun hat. Und nebenbei kann man sein English etwas improven :-)

via searchengineland

Kleiner Bericht einer ehemaligen Nutzerin von freelancermap.de (IT-Projekte für Selbständige und Freiberufler, Projektvermittlung, Projektbörse).

http://www.berlinkriminell.de/2/gericht_ex3.htm

Der Mailverkehr ist äußerst amüsant. Made my day :-)

Wie doof kann man denn nur sein um sich wegen knapp 8 Euro so einen netten Leumund zu schaffen. Gerade in Zeiten von Blogs und User generated Content. Wer mehr erfahren möchte, dem sei auch das XING-Forum ans Herz gelegt.

gefunden beim Michael

Die für mich schönsten Redewendungen heute waren:

“auf den Schlamm hauen” und “auf den Busch klopfen”

Doch das nur am Rande :-)

Anwälte können für die Überlassung von Akten eine Vergütung verlangen. Laut Vergütungsverzeichnis beträgt diese 2,50 Euro pro Datei. Nun wollte jemand besonders clever sein und hat eine 23.000-Seiten-Akte auf 3.348 Dateien aufgeteilt. Mit dem logischen Schluss, dass er dafür gern 8.3700 Euro (inkl. MwSt) überwiesen bekommen hätte. Gebilligt wurden ihm 2,90 Euro :-)

gefunden beim lawblog

Goldig finde ich auch immer das Gerichtsdeutsch, welches in den Begründungen verwandt wird (Hervorhebungen von mir):

Bei der Bestimmung der Dokumentenpauschale von 2,50 Euro je Datei hatte der Gesetzgeber keinesfalls die Vorstellung, dass in einem Umfangsverfahren mit geringem tatsächlichen Aufwand große Mengen Dateien auf eine DVD kopiert werden und der Rechtsanwalt nach Maßgabe von VV 7000 Nr. 2 hierfür das Hundert- oder gar Tausendfache des tatsächlichen Aufwands vergütet erhält. Ein derartige Bereicherung wäre ungerechtfertigt und mit dem Zweck der gesetzlichen Regelung auch unter Berücksichtigung der mit einer Pauschalierung stets verbundenen Spielräume schlechterdings nicht vereinbar.

Fussball Europameisterschaft 2008 in der Schweiz & Östereich Euro 2008

Hausordnung vom 7. bis 29. Juni 2008

§ I
In der Zeit während der EM ist der Mann absoluter Herrscher über das TV-Gerät und die dazugehörige Fernbedienung.

§ II
Die Ehefrau/Freundin beschäftigt sich in dieser Zeit stumm mit häuslichen Arbeiten.

§ III
Vor jedem Spiel ist dem Mann eine Kiste mit kühlem Bier neben den Fernsehsessel zu stellen, wobei die Betonung auf kühl liegt. Ersatzweise können auch Jack Daniels, Asbach, Bacardi mit kühler Cola und Eiswürfel bereitgestellt werden.

§ IV
Während eines Spieles ist der Frau der Aufenthalt im Fernsehzimmer strengstens untersagt.

§ V
In der Halbzeitpause besteht für die Frau ein 15-minütiges Betretungsrecht, um leere Getränkeflaschen durch frisch gekühlte volle Flaschen zu ersetzen. Bei Bedarf können diverse Knabbereien gereicht werden. Das Rascheln mit Tüten sowie der Gebrauch verbaler Kommunikation ist dabei strengstens zu unterlassen.

§ VI
Spätestens 30 Minuten vor Beginn eines Spieles ist dem Mann eine mit Liebe zubereitete Mahlzeit zu reichen. Um die mentale Spielvorbereitung des Mannes nicht zu stören, ist auch in dieser Zeit die Schnatterluke geschlossen zu halten.

§ VII
Während der EM sind jegliche Handlungen, die der Fortpflanzung dienen könnten, zu unterlassen. Ebenso zu unterlassen ist das Tragen von Kleidung, die beim Mann das Verlangen nach solchen Handlungen auslösen könnte.

§ VIII
Sollte der Mann in seinem Großmut der Frau gestatten, die eine oder andere Minute einen Blick auf das Spiel zu werfen, sind Zwischenrufe sowie Fragen, die den fußballtechnischen Intellekt der Frau verraten würden (z.B.: “Was ist Abseits?”) unbedingt zu unterlassen. Mit einem körperlichen Verweis belegt sind solche Bemerkungen wie z.B. “Ach, der Gomez sieht aber heute wieder süß aus.”

Ja liebe Frauen, wenn ihr euch an diese minimalen Verhaltensregeln haltet, wird euch euer Mann danken, indem er versuchen wird

- kein Bier zu verschütten.
- nicht jeden Quadratzentimeter im Umkreis von 3 Metern um seinen Trainerstuhl (Fernsehsessel) vollzubröseln.
- beim Verzehr der unter § VI genannten Mahlzeiten euch nicht ständig an die kulinarischen Fähigkeiten seiner Mutter zu erinnern.

für das Public Viewing in Dresden müsste man dann eigentlich auch noch so eine Liste schreiben.

das ist doch mal eine nette Idee für eine Baustellenseite. Es handelt sich hierbei um eine Werbeagentur aus Dresden.