Zumindest die Technik-Abteilung. Die gesamte Server- und Programmierungs-Thematik hinter einem der klickstärksten Angebote des deutschen Internets und des einst spannendsten Startups hierzulande finde ich dann doch so interessant, dass ich mir den Feed mal in den RSS-Reader gelegt habe.

http://developer.studivz.net/

XING und StudiVZ stehen im gleichen Rechenzentrum

.. vermutlich zumindest. Beide Seiten gehen jetzt um Mitternacht seit mehr als einer Stunde nicht.

Bei der Studentenseite steht wenigstens noch der nervige Kaffee-Hinweis und die Arbeiten wurden vorher angekündigt. Bei XING kommt momentan nur der Browserhinweis “Die Verbindung zum Server wurde zurückgesetzt, während die Seite geladen wurde.”

Nunja .. morgen kann sicher wieder fleißig genetworkt werden. Für heute reichts erstma ..

P.S.: ;-)

beim Philipp gelesen, der es aus der Financial Times hat:

Facebook möchte nun (da Holtzbrinck Dependenzen in den USA pflegt) endlich StudiVZ an die Wäsche. Es geht wohl um Look & Feel, Features, etc. pp.

Ich vermute ja bald, dass man sich mal wieder etwas Aufmerksamkeit in Schland verschaffen möchte, da der vermutete Run auf den deutschen Ableger von Facebook ausblieb.

Ich zögere ja schon lange, die allesklar.com AG zu verklagen, die sich mit ihrem Social Network meineleute.de in derart dreister Form am etablierten Namen unserer Community meineLeu.de bedient hat, dass es einem schon schwindelig werden kann. Auf sie mit Gebrüll :-)

Mein Wort zum Samstag. Jetzt gehts zum Pizzaessen und dann ab aufs Loveboat und die Elbe rauf- und wieder runtertuckern. Yeaha :-)

Gerade beim Herrn Basitsch auf den SPON-Artikel aufmerksam geworden und mir natürlich gleich mal meine Meinung gebildet.

Obwohl ich kein Freund des VZ-Konglomerats bin, ist es einfach mal so, dass mit dem Kürzel VZ mittlerweile jeder Depp die Community mit der Gruschelfunktion in Verbindung bringt.

Mag sein, dass die Bauer von MatheVZ das Kürzel damals gewählt haben ohne das StudiVZ zu kennen.
Mag sein, dass das StudiVZ damals noch so unbekannt war, dass man nicht als Trittbrettfahrer gilt, sondern allenfalls als Ideennutzer.
Mag sein, dass es einen gewissen Sympathiebonus für die jetzige Trotzigkeit gibt, der Abmahnung die Stirn zu bieten.

Ich denke dennoch, dass dieses Mal der Sieger Goliath heißen wird. Einfach wegen der Verkehrsgeltung des Kürzels VZ.

Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, warum Holtzbrinck so aggressiv und planierraupenmäßig antritt. Aber man sagt ja: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs völlig ungeniert.

P.S.: Ich lasse mich gern täuschen. Schon allein deswegen, um den Affen mal ein wenig vors Schienbein zu treten ob ihrer Arroganz.

In Anlehnung an den Beitrag http://www.fixmbr.de/karrierekiller-studivz/ gibt es heute mal einen kleinen Bericht aus dem Agentur-Alltag. Hier trudeln ja jeden Tag wäschekörbeweise Bewerbungen ins Haus, welche sich vom Praktikum über den Freelancer bis hin zur Vollzeitstelle ziehen. In der heutigen Zeit kopiert man dann einfach mal den Namen in den Suchschlitz diverser Netzgemeinden und kann sich dann ein wunderschönes Bild von diesen Menschen machen. Klar – der erste Eindruck mag oberflächlich sein und möglicherweise auch trügen – aber die Gefahr, dass einem dann die Zugehörigkeit in diversen Gruppen, das Vorhandensein ulkiger Fotos und das Hinterlassen von geistreichen Beiträgen den Weg zu einem Bewerbungsgespräch versperrt, ist womöglich höher als ohne diesen kleinen Eindruck. Und dass es solche Communities gibt, ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Daher sollte man – sofern vorhanden – ausgiebigst Gebrauch von Privatsphären-Justierungen machen. Aber am Ende ist es das Bedürfnis, sich anderen zu präsentieren, das dem entgegen steht.

Aber jeder ist ja seines eigenen Glückes Schmied – wie man so schön sagt. Und es soll ja bereits Menschen geben, die ihre Reputation durch geschickt gefüllte Profile und Beiträge forcieren. Das ist dann wieder die andere Richtung. Nur kostet dies Zeit und Verstand.

Wie ich soeben beim Einloggen in meinen studiVZ-Account sehe, gibt man sich sehr offen und plaudert aus dem Nähkästchen und stellt ein paar Gesichter hinter der roten Seite vor. Schönes Zitat an dieser Stelle:

“Unsere Plattformen laufen auf 350 Hochleistungsservern mit über 1.400 Prozessoren und 4.400 Gigabyte Hauptspeicher.”

Stolze Zahl – obwohl ich gedacht hätte, es wären ein paar mehr Rechner am Start. Aber wenn pro Rechner 4 Prozessoren werkeln, spart man sich wohl etwas Platz :-)

Wie ich soeben lese, haben es die Brüder um den Badeschlappen-Freak Mark Zuckerberg geschafft, ihre deutsche Version zu launchen. Ich betrachte diesen Vorgang eigentlich mit freudigen Gedanken. StudiVZ mit ihrem arroganten Auftreten in der Öffentlichkeit wird hoffentlich endlich mal etwas Paroli geboten. Und ich kann mich mal nach ein paar sinnvollen Features für meine eigene kleine Community meineLeu.de umsehen (da ich ja so gern bastel).

Nutzen werde ich Facebook dennoch nicht intensiv (schon aus dem Grund, dass ich meine persönlichen Daten nur meiner eigenen Community anvertraue). Zum Durchstöbern wie das StudiVZ mag es ganz sinnvoll sein. Aber je mehr man zu schauen hat und je mehr man in den Strudel hineingerät, desto schwerer kommt man wieder heraus. Getreu dem schönen Ausspruch: Get a fuckin’ life :-)


Nachtrag 1: Was mir seit geraumer Zeit immer unangenehm auffällt: Die quälend laaaaangen Ladezeiten von Facebook. Ich dachte, die kriegen das endlich mal in den Griff. Wieviele 100 Angestellte haben die mittlerweile eigentlich? Da sollten doch auch mal ein paar Kapazitäten über sein, die sich nochmal um die Datenbankoptimierung und das Load-Balancing kümmern.

Nachtrag 2: olle Robert hat sich natürlich auch so seine umfassenden Gedanken gemacht.

Nachtrag 3: Natürlich gibts jetzt auch ein Facebook-Bashing-Video :-)