Eine schöne Liste zum Freitag, welche meiner Meinung nach als Zusammenarbeitsindikator gelten darf und eingerahmt gehört. Sätze, die von potentiellen Kunden gebracht werden, die für ihre Website eine Suchmaschinenoptimierungs-Dienstleistung (SEO) einkaufen möchte. Bei mehr als einem Satz dieser Liste ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Auftrag erstens keinen Spaß macht und zweitens in die Hose geht.

Das tolle dabei ist wohl auch, dass man – sofern man erfolgreich ist – auf solche Kunden nicht angewiesen ist.

So und hier nun die Liste:

http://www.seokratie.de/08376/wo-es-einem-seo-die-nackenhaare-aufstellt/

Ein mit meinem Projektmanager über einen befreundeten Kunden befreundeter Galerist (lustige Beschreibung wie ich finde), hatte seine Website in Eigenregie produziert. Natürlich gab es hier Tücken beim Lieblingsbrowser IE 6 (Internet Explorer). Geschwind wurde meine Hotline angeklingelt um die Darstellungsprobleme aus der Welt zu schaffen und zu klären. Mit den Server-Zugangsdaten konnte ich dann auch flugs in der Kaffeepause die Probleme lösen und bei einer Sache die Behebung des Fehlers erklären.

Als Dankeschön freue ich mich sehr über die zwei Gratis-CDs, die man wohl über Connections zu Warner lockermachen kann. Meine letzte gekaufte CD war übrigens L’amour toujours von Gigi D’Agostino vor ca. 8 Jahren :-) seitdem laufen bei mir eigentlich nur noch Radio, Youtube oder heruntergeladene Livesets.

Es ist immer wieder ein schönes Gefühl, wenn man mit Kunden spricht und diese sich Freitag 14 Uhr ins Wochenende verabschieden. Vor allem im öffentlichen Bereich ist dies immer recht regelmäßig zu beobachten. Und man selbst darf noch drei Stunden fleißig sein bis die Sirene schrillt. Aber man macht es ja auch gerne :-)

Viele Leute kommen über Google auf unsere Agentur-Website. Das freut mich natürlich sehr, da ich die Seiten ja genau dafür optimiert habe. Nun suchen die Leute auch manchmal Sachen, die durch ungeschickte Wortkombinationen zwar auf unserer Seite vorkommen – aber im Zusammenhang natürlich nicht von uns bedient werden.

Den Punkt, den ich vielleicht noch verstehe ist, wenn nach unseren Kunden gesucht wird – und die Suchenden dann über unser Kontaktformular mit unserem Kunden Verbindung aufnehmen wollen. Tatsächlich stehen wir als Agentur bei einigen Suchanfragen vor unserem Kunden, was hauptsächlich wohl mit der starken Verlinkung unserer Seite zu tun hat und diese selbst einigermaßen gut optimiert ist – durch interne Verlinkungen, geschickt gesetzte Texte etc.. Alles kein Problem – Anfrage wird an den Kunden weitergeleitet und erledigt.

Wenn dann aber angenommen wird, dass unsere Internet-Agentur dafür zuständig ist, dass ungewollte Zeitschriften-Abos versendet werden – und die Stornierung dieses “Betrugs” gewünscht wird, fehlen mir ein wenig die Worte. Leider konnte ich dem Logfile nicht entnehmen, wonach der Bürger eigentlich gesucht hat.

Jetzt schon den zweiten Fall in wenigen Tagen auf dem Tisch: Eine Kunden-Website aus den Neunziger Jahren. Die eine noch in Flash® – die andere mit einem schicken Frameset. Da werden Unsummen in Änderungen gesteckt anstatt einmal reinen Tisch zu machen und das schöne Geld in eine navigierbare, suchmaschinenfreundliche, optisch angenehme Website des 21. Jahrhunderts zu investieren. Da kommt man als begnadeter und begeisterter Web-Entwickler einfach nicht hinterher bzw. läuft den zuständigen Entscheidern in diesem Punkt eventuell meilenweit voraus. Es tut einem nur in der Seele weh, dass solche Ungetüme nicht endlich ins Museum wandern und zeitgemäßen anwenderfreundlichen Seiten Platz machen.

Ich vergleiche das immer mit meinem nun fast 16 Jahre alten Audi Coupé – welches wirtschaftlich betrachtet einfach mal garnicht geht ;-) .. Aber mit dem Unterschied, dass ich ihn zeitlos schick finde. Aber am Ende gefallen den Kunden ihre eigenen Seiten auch. Nur predige ich immer den Spruch, dass das Gras der Kuh schmecken muss – und nicht dem Bauern. Aber ich glaube ich steigere mich für Freitag zu sehr in die Problematik rein. Schönes Wochenende wünsche ich! Ich werde wohl die Zeit unter anderem nutzen, um mich etwas bei der Weiter-Entwicklung von meineLeude zu entspannen.

Um die Gefahr von automatisierten Teilnahmen an Gewinnspielen zu minimieren, setzt man CAPTCHAs ein. Diese verlangen vom Nutzer die Eingabe einer Buchstaben-Zahlen-Kombination, welche verschnörkelt auf einem Bild zu sehen ist.

Für einen unserer Kunden habe ich dem CAPTCHA nun ein wenig Arithmetik beigebracht, was die Erkennung durch Maschinen noch etwas erschweren soll. Meine Bedenken, dass die Aufgaben vielleicht zu schwer sind, wurden zum Glück zerstreut. Es wird auch nur Plus- und Minus-Rechnung abgefragt und eine Zahl ist immer einstellig. Zudem gibt es kein negatives Ergebnis.

Wer Lust hat, ein wenig mitzurechnen – hier ist der Link zum Gewinnspiel :-)
http://www.florena.de/Interaktiv/Florena-Osterspaziergang/Gewinnspiel.html

Was ich auch noch interessant finde ist, dass weiterentwickelte reCAPTCHAs bei der Bücherdigitalisierung helfen. Informatik ist schon toll.