im Schillergarten am Blauen Wunder

Gestern Abend mal im Schillergarten gewesen. Niederschlagsbedingt drinnen unterm Dach. Neben der hübschen Lage und dem wirklich gemütlichen Ambiente – kann ich die von mir gewählte Speise nur gutheißen und empfehlen: Omelette mit Würzfleisch und Käse. Zwar für stolze 6,90 Euro – dafür ein Gedicht und – Zitat von Freund M. – “unerreicht” :-)

Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal auf meine Biergutschein-Verlosung für das Waldschlösschen-Brauhaus in Dresden hinweisen.

Lange genug hats gedauert – endlich ist dieses Blog beim Googeln nach maischi auf den ersten beiden Plätzen. Die komische MySpace-Seite wurde auf den 3. Platz durchgereicht. Für mich als SEO-Begeisterten ist damit die unheimliche Schande des zweiten Platzes passé. Hoffentlich kann ich die Führung jetzt für immer behalten.

Dann vorhin noch mit lieben Leuden beim Frühstücksbrunch gewesen. Wir waren im Cup&Cino – dem Kaffeehaus mit den niedlichen Kakaoherzen aufm Milchkaffee. Irgendwie war aber das Hin- und Hergerissensein zwischen Sättigkeitsmüdigkeit und Espresso-Flatrate bisserl anstrengend :-) Aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert das Speiselokal. Bedienung superfreundlich, Essen lecker und für ein Frühstück o.k. (mir hat z.B. nur ein Pudding gefehlt). Und das ganze für 10 Euro.

Laut Wikipedia gehöre ich also zu den 40 Prozent der Bevölkerung, welche den ganzen Tag Freude an einer Spargelmahlzeit haben. Wieder was gelernt.

Liebe dein Essen - Villandry Dresden

Ich durfte diesen Mittwoch in der schicken und sympathischen Gaststätte Villandry in der Dresdner Neustadt zu Gast sein. Da es nicht an einer typischen Einfallstraße, wie z.B. die Alaunstraße oder die Louisenstraße liegt, ist es mir bisher verborgen geblieben, obwohl mir der Name prinzipiell bekannt war.

Die Eigenbeschreibung “Hier trifft neue, junge Etikette auf mediterrane Lebenslust! Das Villandry bietet eine innovative Küche mit den besten regionalen Produkten und phantastischen Weinen in entspannter lockerer Atmosphäre.” kann ich für meinen Teil ruhigen Gewissens unterschreiben. Sehr nette Bedienung, eine umwerfende Crème Brûlée, ein sehr gediegenes und stylishes Abinente ;-) und überaus unterstützenswerte Ansichten, wie man so ein Lokal betreibt.

An den Wänden hängen übrigens Gemälde des Dresdner Künstlers Ekkehard Tischendorf, welcher letztendlich “Schuld” daran war, dass ich den Weg ins Villandry gefunden habe.

Heute zum Start in die zweite von drei kurzen Wochen komme ich mal dazu, mein Mailpostfach abzuarbeiten sowie Liegengebliebenes zu erledigen. Kaum Anrufe oder Schnell-mal-Zwischendurch-Aufgaben. Dazu ein wenig Musik auf die Lauscher. Das ist entspannt. In der Kantine gabs bei mir heute eine Quarkspeise (mit Früchten) sowie eine Schoko-Müllermilch (ja leider Müller und nix politisch korrekteres). Im Rahmen meines Kantinen-Essen-Boykotts (ich berichtete) habe ich mich von warmen Speisen ferngehalten. Vorteil ist: Man schleppt sich nicht so pappsatt und müde/träge durch den Nachmittag. Werde mir wohl heute Abend eine nette magere Hühnchen-Gemüse-Pfanne brutzeln – und vorher werde ich in der Stadt anhalten um eine Kommunionskarte für meine kleine Cousine zu besorgen.

Als Abendprogramm ist dann voraussichtlich basteln angesagt .. meineLeude bedürfen meiner Aufmerksamkeit (nachdem ich über die Ostertage etwas faul/erholsam war).

Meine heutige Motztirade geht mal wieder gegen die Belegschaft der SZ-Kantine. Ich wollte mir heute mal wieder ein Sparmenü gönnen. Das heißt: 2 Beilagen. Ich hatte mich für Röstis und Brokkoli entschieden. Nachdem die Ausgabetrulla 4 Röstis auf den Teller gelegt hat, fragte sie, ob es noch mehr sein darf. Ich bejahte dies und sie sagte, ich soll “Stop” sagen. Nach dem sie wieselflink 4 weitere draufgepackt hatte (ich hatte etwas Schlafdefizit und war ni so schnell), hakte sie nach und ich sagte eben “Stop”. Ich mich schon über die Großzügigkeit gefreut (Brokkoli war auch reichlich drauf). An der Kasse angetroffen wurden mit 2 mal Röstis und Brokkoli berechnet – macht ca. 3 Euro 10 (was ja ansich auch noch geht – aber es geht ums Prinzip). Ich die Kassierdame natürlich auf die Tatsache angesprochen, dass ich nur eine Portion bestellt habe. Half nix. Auch die Kochmütze hinter Ausgabe zuckte nur mit den Achseln und freute sich über meine Blödheit und deren Geschäftssinn. Da ich in dem Moment nicht auf Streit aus war und auch nochmal dort essen wollte, hab ich auf den Euro geschissen und mir meinen Teil gedacht.

Am Tisch gings natürlich mitm Alex los mit Lästern und Szenarien ausmalen – Mittagspause halt.

Im Laufe des Tages habe ich mich entschieden, dass die sich ihren Schnulli zukünftig erstmal in die Haare schmieren können. Ich werde die Kollegen natürlich weiterhin begleiten und vielleicht ein Dessert mit an den Tisch nehmen. Wollte sowieso mal wieder verstärkt zu Hause den Kochlöffel schwingen bzw. auch mal ein Brot in die Hand nehmen. Eine Ausnahme mache ich nur für die Makkaroni mit Tomatensoße und viiiel Käse – die sind einfach zu göttlich.

Schnauze voll für 7,90

Eine schöne Einrichtung ist der Schnitzeltag im Brauereiausschank Watzke am Goldenen Reiter. Für 7,90 Euro gibts ein Riesenschnitzel mit Kartoffelecken und leckerem Kräuterdip sowie ne Halbe Maß Pils. Und wenn der ehemalige Lieblingskollege dann auch noch in der Nähe arbeitet und von mir abgeholt wird, schmeckts dann gleich noch viel besser :-)

gleich gehts zur mutti zum sonntäglichen mittagessen.

zubereitet wird – wie die überschrift schon verheißen lässt – schnitzel mit kartoffeln :-)

und da ich obendrein auch noch sehr wissenhungrig bin, schlug ich mal bei der wikipedia nach, was es damit eigentlich auf sich hat.

szegediner gulasch (auch krautfleisch genannt) ist ein gulasch mit sauerkraut und sauerrahm.

bei zubereitung nach klassischem rezept werden dabei zwiebeln in schweineschmalz gedünstet. darin werden mittelgroße würfel von rind- oder schweinefleisch (gern auch gemischt) angebraten, mit etwas essig und wasser abgelöscht, danach mit reichlich rosenpaprika gewürzt und anschließend eine weile geschmort.

folgend werden sauerkraut (zirka halb so viel wie fleisch) und kümmel hinzugefügt und weiter gegart. gegen ende werden noch sauerrahm oder crème fraîche und zerdrückter knoblauch untergerührt. nach der zugabe des sauerrahms sollte der gulasch nicht mehr weiterkochen. zum szegediner gulasch werden kartoffeln oder weißbrot gereicht.

der name szegediner gulasch ist übrigens irreführend. die ungarische bezeichnung székely gulyás geht nämlich auf den namen des ungarischen schriftstellers und dichters józsef székely (1825-1895) zurück, und nicht – wie man vermuten könnte – auf die stadt szeged.