Normalerweise habe ich momentan für solche Blogbeiträge hier keine Zeit. Aber bei so einem Relaunch – noch dazu aus der Region – muss ich in meiner Funktion als relativ perfektionistischer und sehr passionierter (und in Kürze freiberuflicher) Webentwickler – und nicht zuletzt Blogger – einfach was dazu schreiben. Auch damit ichs in meinem Kopf abhaken kann. Außerdem muss ich heute morgen erstmal warm werden nach dem tollen Affiliate-Stammtisch Leipzig gestern.

Wo fangen wir an?
Die Kelterei Walter aus dem rund 25 km von Dresden entfernten Arnsdorf sollte eigentlich Vielen regional und auch überregional bekannt sein. Nicht zuletzt durch die frühzeitige und intensive Nutzung der neuen Kommunikationskanäle Blog, Twitter und jüngst Facebook.

Diese vielen Kanäle galt es nun im logischen Schluss unter einen Hut zu bringen. Und für die Außendarstellung bietet sich dafür natürlich ein kompletter Relaunch der Website (www.waltHers.de) an. In diesem steckt – wie man sieht – sehr viel Arbeit. Und wie man im Blog lesen kann auch diverse Sonderwünsche und nachträgliche Ideen, die gerade bei einer derartigen Verzahnung natürlich selbstverständlich sind. Ich weiß, dass bereits seit über einem halben Jahr daran geschraubt wird. Respekt vor der Leistung und dem Resultat. Eine runde und sympathische Sache. Schön anzusehen und es gibt viel zu entdecken. Ein paar Anmerkungen über das Lob hinaus gibt es dann weiter unten.

Nun kenne und mag ich die Geschäftsführerin Kirstin durch Twitter und auch ein paar Mitglieder der betreuenden Agentur Mindbox sind mir persönlich nicht unbekannt und ich schätze deren Arbeit. Aber wie die Überschrift schon verrät, war der gestrige Relaunch alles andere als glatt verlaufen.

Bei jedem Kunden – und natürlich auch bei Kirstin, die mit ihren weit über 2.000 Twitter-Followern sicherlich ein prima Multiplikator für zufriedene Weiterempfehlungen ist – muss so ein Relaunch natürlich sorgfältig bedacht werden. Insbesondere wenn daran noch ein Online-Shop hängt, der rege genutzt wird.

Kommen wir endlich zum Technischen.
(Ich habe keinen Einblick ins System – hier nur meine Erfahrungen aus eigenen Projekten und meine Beobachtungen)
Die Entscheidung, die komplette Website auf dem Open-Source-Blogsystem WordPress aufzusetzen, bezeichne ich zumindest als mutig, da dies nicht als das performanteste Blogsystem bekannt ist. Aber man hat sich ja etwas dabei gedacht und ist diesen Weg gegangen. Aufgrund der Performance ist aber eines der ersten Plugins, das man sich dazu installieren sollte, ein Cachingsystem wie z.B. Super Cache. Dann müssen auch nicht bei jedem Seitenzugriff mehrere Dutzend Datenbankabfragen das System belasten (inwiefern für die dynamischen Elemente eine Modifikation des Cachings nötig gewesen wäre, kann ich von außen nicht beurteilen). Mittlerweile ist es aber auf dem Server zumindest vorhanden.

Zuerst wurde mir das klar, als mir die typische Fehlermeldung des Systems, dass keine Datenbankverbindung aufgebaut werden konnte, entgegengeworfen wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren sicherlich geschätzt über 200 Leute gleichzeitig auf der Seite. Alle neugierig durch Kirstins Relaunchbekanntgabe. Danach wurde schnell zurückgerudert, bitte nicht alle gleichzeitig auf die Seite zu kucken ;-) und letztendlich war die Seite dann mehrere Stunden offline um auf einen neuen und schnellen Server zu ziehen. Ich hätte mir wohl für dieses Szenario wenigstens im Ärmel behalten, zumindest auf den alten Shop zurückschalten zu können.

Man hätte sich gestern herrlich auf die Schultern klopfen können, wenn alles glatt gegangen wäre. Aber durch den Seitenausfall und den Umzug gab es für einige Mitarbeiter und nicht zuletzt die Safttante sicherlich einen stressigen Abend, den man auch gut mit einem kühlen Relaunch-Sekt prostend verbracht haben könnte.

Man verstehe mich bitte nicht falsch. Fehler sind nunmal dazu da, um daraus zu lernen. In diesem Falle möchte ich meine Blogleser daran teilhaben lassen. Und letztendlich läuft die Seite ja nun heute wunderbar – jedoch sicherlich für die Beteiligten mit einem leicht bitteren Beigeschmack.

Weiteres:

  • Das persönliche Begrüßungsvideo finde ich eine prima Idee, würde es aber zumindest ab dem dritten Besuch der Startseite nicht mehr auf Autoplay stellen.
  • Warum momentan die komplette Seite auf “noindex, nofollow” gesetzt ist weiß ich nicht. Das bedeutet aber, dass z.B. der Google-Robot die Seite nicht indizieren und keinen Links folgen darf (ist mittlerweile behoben – das ging ja schnell!)
  • Apropos Google: Gerade bei einem Relaunch sollte man sich zumindest die ersten Seiten der in Google indizierten Seiten hernehmen und diese per HTTP-301-Weiterleitung auf die neue Struktur zeigen lassen (sonst kriegt der eventuelle Besucher der von Google kommt Fehlermeldungen und andere Sachen präsentiert, die er nicht sehen sollte.)
  • wenn ich etwas im Warenkorb liegen hab, hätte ich das gern auf den ersten Blick gesehen und nicht erst nach aufklappen des zerknitterten(!) Einkaufszettels (das ist wohl mittlerweile behoben – auch wenn ich den Zettel nicht bei jeder neuen Seite runterploppen würde)
  • eine Erklärung der grün-orangenen Sterne unter den Produkten im Shop wäre schön
  • wenn ich bei der Händlersuche schon meine Postleitzahl eingebe, möchte ich nicht fast komplett Dresden sehen
  • sowie ein paar kleinere Bedienungs- und sonstige Fehlerchen – ich habe mir jetzt auch noch nicht die komplette Seite angesehen

Ich höre jetzt aber erstmal auf – die Arbeit wartet. Viel Erfolg der Mindbox noch beim letzten Schliff der Seite und der Safttante viel Spaß beim Kommunizieren mit den Besuchern! Vielleicht gibt es ja für meine Anregungen eine Saftbox überreicht. Gern auch in Arnsdorf persönlich :-)


Nachtrag: Hier noch ein Screenshot der Startseite mit eingefeedetem Tweet von mir :-) Dieser Funktion ist auch mutig und ich hoffe, dass diese nicht missbraucht wird für Spam oder ähnlichem.

Nach diversen spontan organisierten SEO-Stammtischen und -zusammenkünften seit Juni 2009 bekam unsere lokale Runde nun einen etwas würdigeren Anstrich. Gepusht durch den Herbert gibt es nun sogar eine eigene Website und beim ersten Treffen im gediegenen Ambiente des Café Central am Altmarkt konnte man zwischen dem Plaudern auch vom leckeren kalten Buffet naschen.

Die neue Runde ist nun vom SEO-Stammtisch zum Online-Marketing-Treff Dresden gewachsen. Es soll also nicht nur um schnöde Suchmaschinenoptimierung gehen, sondern auch um Domains, Social Media, SEM, Affiliate und dergleichen.

Nun lebt ein solcher Treff natürlich nicht vom Buffet sondern von seinen Teilnehmern. Und die 17 (von 21 gemeldeten) waren tatsächlich eine Freude für uns drei Initiatoren. Die Gespräche waren echt gut. Jeder hatte etwas Interessantes beizutragen, es wurden Wissen und Erfahrung getauscht, das Networking lebte und Bekanntschaften wurden vertieft. Gen Ende wurde dann auch schön geflachst :-)
Die separierte Räumlichkeit im 1. Stock des Cafés und des aufmerksame Personal taten ihr Übriges dazu. Wunderbar – besser hätte man es sich fast nicht wünschen können!

Das nächste Treffen wird übrigens voraussichtlich als Sommer-Edition stattfinden. Am Ball bleiben kann man am besten wenn man dem Twitter-Account @omdresden folgt.

Hier noch ein paar Schnappschüssen vom iPhone:

Links:
° “offizielles” Statement und ein paar Teilnehmerkommentare

Was muss ich da sehen? Die seit Jahren fest in meiner Hand gewesene Position 1 (und meistens auch 2) bei Google’s “loveboat dresden” soll Geschichte sein? Das darf doch für mich als SEO nicht wahr sein. Zwar ist die halbe Top-10 von mir besetzt (mit Universal Search – also mit z.B. Bildern, Videos, News etc. – teilweise sogar noch mehr als die Hälfte), aber der erste Platz muss schon sein.

Zum einen weil in den letzten Jahren auch schöne Vorfreuden und Rekapitulationen von anderen Passagieren gepostet wurden. Und zum anderen weil ich in meiner Funktion als Suchmaschinenoptimierer etliche Zeit mit Versuchen und Erkenntnisgewinnen verbringe. Und das soll hiermit geschehen – wäre ja gelacht :-)

Und damit dieser Beitrag auch Platz-1-würdig ist –
das Loveboat 2010 legt am (hoffentlich sonnigen) Sonnabend den 17. Juli ab
.. yeah!

P.S.: Hier gibt es noch ein schönes Video vom Ankern aus dem Jahr 2009 zu sehen: Video Loveboat Dresden

Bin vorhin wieder zu Hause gelandet nach einer sehr ungemütlichen Autobahnfahrt durch dickes Schneetreiben. In Berlin fand dieses Wochenende nämlich die 2. SEO-Campixx – eine Art Unkonferenz zum Thema Suchmaschinenoptimierung – statt. Und nachdem mir das letztes Jahr richtig gut gefallen hat, habe ich mir im Oktober wieder ein Ticket geschossen (welche auch in weniger als drei Stunden vergriffen waren).

Ein Wochenende lang wurde das Thema SEO aus allen möglichen Richtungen betrachtet: Ranking-Faktoren, Keyword-Recherche, Linkbaits, Linkbuilding, interne Verlinkung, Bilder-SEO und und und ..
Hier konnte man auch wieder ein paar interessante Aspekte dazulernen oder sich ins Bewusstsein rücken. Ich klicke mich auch gerade durch die ersten veröffentlichten Vorträge die ich aufgrund der Panel-Vielfalt verpasst habe (z.b. Google Caffeine vom Sistrix).

Natürlich trifft man sich nicht nur wegen den Vorträgen, sondern auch um die ganzen Nasen aus der “SEO-Szene” mal (wieder) in Farbe zu betrachten und das ein oder andere Gespräch zu führen und gemeinsame Bier zu leeren. Ich bin zwar nicht der begnadete Networking-Fuchs – habe mir aber dennoch Mühe gegeben. So durfte ich zum Beispiel Christian und Sasa von hunde.de ;-) kennenlernen. Den SEO-Newcomer, Bilder-SEO und begnadeten Zeichner Martin Mißfeldt durfte ich auch noch ein bisschen ob des dürftigen Indizierungsverhaltens meiner Bilder löchern. Nicht einschätzen konnte ich bisher z.B. auch Thomas Mindnich (netter Typ) und Seodeluxe (der hätte mit seinem Vortragsstil durchaus auch locker das abendliche Comedy-Programm bestreiten können). Und und und ..
Abgesehen von 2-3 Teilnehmern mit etwas merkwürdigem Verhalten (sorry mein Eindruck), sind die ganzen Leute einfach extrem nett, gut drauf und auch auf dem Boden der Tatsachen geblieben.

Abendgestaltung war am Freitag Bowlen im Hotel und Abschießen an der Captains Bar. Am Samstag war dann Comedy (durchaus witzig: “Die Welt ist eine Google” von Ingo Börchers), SEO-Chilli-Kontest sowie die fantastischen Cover-Rocker United Four (wohl bekannt vom Supertalent) Programm. Und natürlich wieder das gemeinschaftliche Vernichten von Alkoholika.

Die Dresdner Fraktion war durchaus ordentlich besetzt: Danke an Tom und Zeejott für die Einladung zum Vorglühen und Abendbrot auf Stube. Und dann wären noch der Uwe, Sebastian sowie Robert. Und der oben erwähnte Dirk.

Die Organisation (allen voran der Seonaut) war wie schon im letzten Jahr klasse. Meine Kritikpunkte wären lediglich, dass man Abends neben Freibier auch Freicola anbieten könnte. Und meine Domain auf dem Shirt und Schildchen war (trotz Mail und Rückantwort trotzdem noch) falsch ;-)

Der Blogeintrag könnte noch doppelt so lang werden so vielsagend war das Wochenende – aber ich glaube das reicht erstmal. Ich werde nun noch ein wenig Nachbereitung betreiben und hoffe, dass wieder alle gut nach Hause gekommen sind (scheiß Schnee) und freue mich auf eine Campixx v3 im Jahr 2011!

Beitrage von anderen Teilnehmern:
- Martin Sinner
- Pascal Fantou
- Projecter
- Wüstenigel
- Böser SEO
- Andrea Reitmeier
- Nerd in Skirt
- Gerald (seo.de)
- Netzagenten
- Pixeldreher
- Alexander Holl (121watt)
- Julian
- Andi Petzoldt
- Scarlett
- Tom
- Loewenherz
- Johannes (besser spät als nie)

Und da war sie schon wieder vorbei – eine weitere kleine SEO-Runde in Dresden. Zwei, drei Wochen vorher über Twitter ausgekaspert und kommuniziert. Und über das Blog vom netten SEO meldeten sich tatsächlich auch etliche neue Mitstreiter. Leider waren die meisten neuen Interessenten an jenem Abend jedoch abkömmlich, so dass mich “nur” 3 neue Gesichter anschauten – die anderen 6 waren mir schon von anderen Treffen oder aus früheren Leben bekannt :-)

Es wurden natürlich viele geheime Tricks und Tipps ausgetauscht um bei Google und Bing auf Platz 1 zu kommen ;-D
Nebenbei wurde auch einfach nur geplaudert, Erfahrungen getauscht, gefachsimpelt, getratscht, köstliches Bier getrunken – was man eben so macht.

Ich würde mich freuen, wenn beim nächsten Mal der ein oder andere Unpässliche mit dabei sein kann. In Planung (Idee vom Herbert) ist auch eine Extended Version der Runde. Also nicht nur Suchmaschinenoptimierung speziell, sondern Online-Marketing als Dachthema. Damit würde man den Kreis natürlich erweitern und könnte mal in andere Sichtweisen schnuppern und Ideen holen. Letztendlich kommt es ja auch nicht darauf an, WIE man mehr Besucher auf seine Projekte bekommt, sondern DASS man mehr Besucher holt. Und wenn man die ganze Klaviatur kennt und nicht zuletzt auch verwendet, soll das der eigene Nachteil nicht sein :-)

Und bevor ich ein paar iPhone-Schnappschüsse zeige, hier noch die Teilnehmerliste (bitte melden wenn was fehlt oder geändert werden soll):
Christoph J., Herbert, Ralf, Thomas, Matthias, Christoph S., der Nils und die beiden Damen (sorry für mein dürftiges Namensgedächtnis).


Der erste Teil dieses Beitrags ist als Warnung davor gedacht, den E-Payment-Dienst ClickAndBuy zu nutzen. Das Netz ist zwar schon voll von negativen Erfahrungsberichten (z.B. vom Sebastian oder bei ciao) aber es ist wie bei einer Krankheit: Solange es einen nicht selbst trifft, denkt man, dass man von solchen Sachen verschont bleibt.

Doch nun der Kurzabriss meiner Erfahrung:

  • als iPhone-Nutzer ist die Registrierung bei Apples iTunes mit der Zwangsangabe einer geprüften Zahlungsinformation obligatorisch (also wem Apple später Einkäufe in Rechnung stellen darf)
  • zur Auswahl stehen hier diverse Kreditkarten und eben ClickAndBuy – da ich seinerzeit noch keine Kreditkarte besaß, fiel die Wahl natürlich auf meinen bestehenden und ewig nicht mehr genutzten Uralt-Account beim Micropayment-Dienst
  • nachdem ich dann ein paar wenige Apps kaufte (für insgesamt ca. 7 Euro) kam dann eine Mail von ClickAndBuy aufs iPhone, dass man das Geld nun von meinem Konto bei der Sparkasse abbuchen würde. Da ich seit über 3 Jahren aber bei einer anderen Bank bin, wurde ich etwas nervös und den Hinweis in der Mail genutzt: “Um auf diese Email zu antworten bzw. unsere Kundenbetreuung zu kontaktieren, klicken Sie bitte hier.”
  • schnell über das leicht versteckte, Kontaktformular geschrieben, dass ich in den nächsten Minuten mein neues Konto verifizieren werde usw. – gesagt, getan. Die Verfizierung dauerte nun ca. eine Woche.
  • eine Antwort auf meine Anfrage gab es – entgegen der Meldung auf der Seite – jedoch nicht. Auch eine Nachfrage auf gleichem Kanal nach 3 Tagen brachte keine Regung zutage. Auf einen Anruf bei der kostspieligen Hotline hab ich selbstverständlich verzichtet.
  • jedoch kam dann am gleichen Tag die erste Mahnung in die Mailbox. Verbunden mit einer unverschämten Bearbeitungsgebühr von 25 Euro und einer Sperrung meines iTunes. “Klasse Laden” dachte ich mir.
  • Kurz meine Möglichkeiten abgewägt: Auf die Hinterbeine stellen gegen diese gesprächsresistenten Halsabschneider oder die 25 Euro einfach zahlen und meine Ruhe haben. Natürlich habe ich das gemacht, was viele machen würden – gezahlt und mir dabei Schimpfwörter gedacht

Meine zwei Haupt-Kritikpunkte an ClickAndBuy daher:

  • wenn das Kerngeschäft aus Geldtransfer besteht, die man für den Nutzer tätigt, wäre es sicher nicht zu viel verlangt, nach über 3 Jahren Inaktivität, mal eine kurze Mail zu schreiben, ob denn noch alle Daten in Ordnung sind. Aber wieso sollten die das auch tun? Dann gingen denen ja die schönen Strafgebühren verloren.
  • wenn man schon die Kontaktmöglichkeit per Formular anbietet und lapidar eine Antwort verspricht, sollte man diese Anfragen natürlich nicht ignorieren!

Weitere Frechheiten und Aufreger:

  • in der Mail nach der Entsperrung stand dann noch der rotzfreche Hinweis: “Bitte helfen Sie in Zukunft Zahlungsausfälle zu vermeiden, da diese hohe Gebühren und administrativen Aufwand verursachen.”  (Hervorhebungen von mir)
  • Zwischenzeitlich flatterten auch wieder diverse Newsletter von dem Verein rein. Natürlich gefüllt mit für mich nutzlosem Quatsch. Und dem Hinweis: “Sie erhalten diesen Newsletter auf eigenen Wunsch. Dieser Newsletter ist für Sie selbstverständlich kostenlos.” – Vielen Dank. Wahrscheinlich denken viele, dass dieser “Service” bei ClickAndBuy auch was kostet ..
  • Kündigen kann man nur übers besagte Kontaktformular. Dieses mal kam sogar eine Standard-Antwort zurück. Jedoch mit folgender Meldung: “Um Ihren ClickandBuy Account zu kündigen ist es vorerst notwendig Ihre Easy Collect Authorisierung im Servicebereich Ihres Click&Buy Accounts zu widerrufen. Teilen Sie uns bitte anschließend Ihren Kündigungswunsch erneut mit.” – Was soll das sein? Einen Service-Bereich gibt es nicht. Jedoch wurde ich unter “Transaktionen” fündig. Daraufhin kam dann eine Mail in der stand “Ihr ClickandBuy Konto kann erst ab den 13.01.2010 gekündigt werden.” – also erst 6 Tage später. Aber warum denn nur?
  • die Startseite von ClickAndyBuy ist ein einziger Rumpelhaufen von Werbung. Auf jeden Fall sehr vertrauenserweckend für einen Zahlungsdienst.
  • Obwohl ich mich vom Newsletter abgemeldet habe, kam letztens wieder eine Mail mit Betreff “Neuer Markenauftritt ClickandBuy” und den wertvollen Infos, dass sich Logo und Design ändern und auf Kundenbedürfnisse eingegangen wird.


Abschließend hatte ich mir überlegt,
wie ich den Verlust der 25 Euro für mich etwas angenehmer gestalten könnte.

Auf dem Blog vom bekannten “Charity-SEO” Mediadonis wurde ich dann auf ein Banner von CARE aufmerksam und fand die Idee sehr interessant: Hier kann man zwar auch einen Betrag X spenden – jedoch fand ich die symbolischen(?) und plakativen Sachspenden irgendwie cooler: Und daher habe ich dann den Schulbesuch für 4 Kinder für ein Jahr, 2 Ziegen und ein großes Überlebenspaket für eine Familie gespendet. Ich hoffe, dass es wirklich bei den Menschen ankommt und ihr Leben etwas einfacher und schöner macht.

Apropos Spenden: Anfang 2009 war ja mein gebloggtes Erlebnis zum eklig-fettigen Schnitzel im Brauhaus am Waldschlösschen der Grund für nervige Mails mit der Geschäftsleitung. Leider hatte ich diese nicht dazu bewegen können, sich die Entfernung des Beitrags mit einer Spende an die Dresdner Tafel zu “erkaufen”. Stattdessen ließ man mir lieber Biergutscheine zukommen und drohte mit rechtlichen Schritten aus Datenschutzgründen wegen zitierter Mails. Die Gutscheine werden übrigens immer noch verlost (hier gehts zum Verlosungsbeitrag mit netten Insiderdetails in den Kommentaren).
Interessant ist auf jeden Fall der Gedanke, was ich heute in so einer Situation machen würde. Definitiv hätte ich vorm Bloggen das Bild des fettigen Schnitzels live aus dem Brauhaus getwittert. Und ich hätte auch anders kommuniziert. Aber Fehler macht man ja um daraus zu lernen.

Und schließlich hatte mich auch am Anfang des Jahres eine Geschichte rund ums Blog beschäftigt, über die ich heute schon ab und zu  schmunzeln muss. Um nicht allzu sehr ins Detail zu gehen: Finanzamt hat bei mir wegen fehlender Steuern aus einem altem Angestelltenverhältnis in einer Dresdner Agentur angeklopft. Ich daraufhin beim alten Arbeitgeber – der jedoch nicht reagierte. Erst als ich einen dezenten Blogeintrag schrieb, schellten wohl die Reputations-Alarmglocken – oder die des Anstands – und man kümmerte sich drum. Da ich natürlich der Dumme gewesen wäre, war das mehr als erfreulich und hat mir immerhin den Verlust einer hohen dreistelligen Summe erspart.

In diesem Sinne: Auf ein erlebnis- und erfolgreiches glückliches 2010!

Letztens beim Stöbern entdeckt: Es gibt tatsächlich ein “Magazinblog über Dresdner Werbeagenturen”. Klingt interessant und werde ich mir mal in meinen RSS-Reader legen. Ein wenig mehr Up-To-Date-Bleiben kann ja nicht schaden. Der Autor ist übrigens Tino Göbel – seines Zeichens Marketing-Kontakter bei queo. Die Schreibe hat zwar noch etwas Potential wie ich finde, aber ist schon recht anständig  :-)

Natürlich ist auch ein klein bisschen über die Mindbox-Spaltung zu lesen, die schon einige Monate in der Luft lag. Vor ein paar Tagen wurde es dann offiziell auf der Mindbox-Seite verkündet, dass Christian die beiden Andrés verlässt. Bin total gespannt auf die Zukunft inkl. mannschaftlicher Verschiebungen, freue mich auf schöne kreative und durchdachte Ergebnisse und wünsche beiden Parteien (neue Mindbox und Digitalwert) viel Erfolg. P.S.: Wer mal ein bisschen ins Agenturleben der Mindbox (welches ich vor mehr als drei Jahren auch mal kurz genießen durfte) hineinschnuppern möchte, dem seien diverse Web 2.0-Kanäle ans Herz gelegt, z.B.  Twitter, Flickr und YouTube.

Sonnenuntergang beim Stadtfest 2009

Nachdem ich Freitag und Samstag ausgeplant und Stadtfest-abstinent war, bin ich dann vorhin nochmal kurz drübergelaufen und hab mir ein oder zwei Bier gekauft. Auf den ersten Blick sah alles aus wie immer. Bemerkenswert war auch der Rahmklecks/Heurekaner-Stand am Mittelaltermarkt. Die Damen wären wahrscheinlich lieber Baden gegangen und hätten am Besten jemandem Platz gemacht, der Lust auf freundliches Bedienen hat. Absolut unbeschreiblich und schämenswert für das Dresdner Stadtfest. Das war zum Glück nicht nur meine Meinung, sonst wäre ich mal in mich gegangen ;-)

Mich würden auch mal allgemeine Meinungen zum diesjährigen Stadtfest 2009 interessieren, welches ja unter einer leicht geänderten Federführung organisiert wurde.

Im Bild zu sehen: Semperoper, Bierstand Feldschlößchen, Salonschiff “August der Starke”. Fotografiert vom Terrassenufer aus.

Summer Chillout am Elbsegler

Auch immer eine recht witzige Veranstaltung jeden sommerlichen Donnerstag und bei schönem Wetter: Das Open-Air-Sehen-und-Gesehenwerden am Elbsegler. Mit Canaletto-Blick bei House-Musik und kühlen Getränken. Und mir ist es immer wieder ein Rätsel, wie man Donnerstags mitten in der Stadt neben einem Hotel und unweit von Anwohnern bis in die Nacht Musikbeschallung durchführen darf. Irgendwie scheint es sich  – auch anbetrachts der vielen unbescholtenen Fußwegparker – um eine angenehme Blindheit des Ordnungsamtes an diesem Tag zu handeln. Heute wirds bei mir aber sicherlich nix – so warm isses ja nun auch wieder nicht, und Sofa fetzt auch mal :-)

Gehen wir mal ins Metropolis-Kino am Waldschlösschen dachten wir uns. Muss ja nicht immer UFA sein...
Gesagt, getan. Ausgesuchter Film war  “Maria, ihm schmeckt´s nicht”. War okay. Nichts Weltbewegendes. Ich habe das Buch nicht gelesen und die Kritik bei filmstarts.de bescheinigte 6 von 10 Sternen. Also kein Totalausfall – aber auch kein Film, der mich in seinen Bann gezogen hat und einen “Muss-ich-unbedingt-Wiedersehen”-Effekt auslöste. Aber genug der Vorrede – nun zur Urteilsbegründung.

Punkt 1. Parkplatzsuche nervt dort oben. Nach drei erfolglosen Runden dann draußen auf der Straße geparkt und zum Kino spaziert. Aber was solls.

Punkt 2. Eher mein persönliches Pech und etwas auf meine leichte Müdigkeit an dem Abend zu schieben: Habe mit nem 10-Euro-Schein mein Bier an der Bar gekauft und beim Gehen unterbewusst gemerkt, dass ich nur 2 Euro zurückbekommen habe (ab sofort zähle ich mein Wechselgeld übrigens wieder öfter nach und verlasse mich nicht auf die Ehrlichkeit Fehlerfreiheit meiner Gegenüber). Er kramte auf meine Intervention hin etwas in seiner Kasse und zeigte mir wortlos nen 5-Euro-Schein. Ich ging davon aus, dass er mir meinen gegebenen Schein zeigen wollte und sagte, dass ich mich dann wohl geirrt habe (soll ja vorkommen). Ich hätte den Schein aber einfach nehmen sollen. Naja in dem Falle war Schweigen dann quasi Gold für ihn :-/

Punkt 3. Das Kino 5 war uns eindeutig zu muffelig und definitiv zu warm. Ein entspanntes Filmgucken sieht für mich anders aus. Das redselige Publikum erwähne ich garnicht erst.

Und noch eine Merkwürdigkeit: Es gab keinen Kartenabreißer. Auch 5 Minuten später nicht als ich nochmal ums Eck ging. Kino des Vertrauens quasi.

Mein Fazit: Das nächste Mal wieder ins UFA. Die Schauburg gibts ja auch noch – wenn was Nettes im Programm ist. Oder mal das Cinemaxx am Schillerplatz probieren. Aber das Metropolis wirds garantiert nicht mehr. Die Nähe zum Brauhaus am Waldschlösschen ist hierbei aber sicherlich nur rein zufällig.