Wie dumm ist das denn? Grad beim Spiegel-Stöbern gelesen, dass der Netzwerk-Riese eine Datenbankhygiene-Kampagne hat und ohne genaue Prüfung und Vorankündigung durchsetzt. Nutzer mit Namen wie z.B. Batman werden sinnvollerweise gelöscht – aber auch andere Wörter aus einer schwarzen Liste. So traf es nun wohl auch eine gewisse Alicia Istanbul, die sich ohne Vorwarnung ausgesperrt sah. Eigentlich müsste dann ja auch der Gründer Zuckerberg gelöscht werden ob seines ulkigen Namens.

Technik-Vorreiter und Herdentrieb hin oder her – ein Grund mehr, dem putzigen Laden fernzubleiben. Nach eigenmächtigen, heimlichen, unschönen und dann kleinlaut zurückgenommenen AGB-Änderungen, keinem Verbot von Holocaust-Leugnern und einigen Obskuritäten mehr.

Meine Daten bleiben in Deutschland und fertig.

Ich wollte nun mal kurz meinen Senf zum Microblog-Dienst Twitter niederschreiben, bevor ich daran ersticke :-)

Seit geschätzten zwei Jahren begegnen mir nun Berichte oder Hinweise auf diese 140-Zeichen-Feeds, mit welchen man seinen Mitmenschen, Jüngern, Stalkern etc. sagen kann, was man gerade schönes mit seiner gottgegebenen Zeit anfängt, was einem gerade durch den Kopf schießt oder was einen bewegt. Für manche Zwecke kann das wirklich sehr nützlich und hilfreich sein. Außerdem ist der Marketing-Aspekt nicht zu unterschätzen, wenn man mit einem Knopfdruck seinen z.B. 1.000 Followern gezielte Linktipps oder Hinweise geben kann. Crowdsourcing und Schwarmintelligenz deluxe.

Aber wenn ich dann lesen darf, dass sich Twitter-Benutzer x gerade ein Nutellabrot in den Mund schiebt oder draußen die liebe Sonne scheint, kommen mir leichte Zweifel am Zeitmanagement oder zumindest dem Mitteilungsbedürfnis mancher Bürger. Aber in Zeiten der digitalen Bohème mit Einzelarbeitsplätzen kann diese Technik natürlich auch ein mit Menschen geteiltes Büro ersetzen. Hab ich zumindest mal gelesen. Kann ich mir tatsächlich auch vorstellen, dass man sich dann nicht mehr so alleine fühlt.

Ich für meinen Teil werde mich definitiv der Stimme enthalten und mir auch keine Feeds abonnieren. Mein Tag ist eh schon kräftig zugepackt und ein bisschen Abstinenz vom permanenten Informationsstrom kann auch nicht schaden. Die schöne Lebenszeit kann und vor allem sollte wirklich sinnvoller und -stiftender genutzt werden.

Und zum Schluss noch ein paar O-Töne meines geliebten Freundes M. zum Thema, welche ich mit lautem Gelächter lesen musste :-)

*ich geh jetzt kacken*

*ich bin jetzt kacken*

*abgewischt*

*händegewaschen und abgetrocknet*

*erstmal was essen*

Der Rest ist leider nicht blogbar aber ein Zeugnis für Wortwitz und eine leicht sarkastische Ader.

In meiner XING-Standard-Mitgliedschaft kann ich mir zwar die letzten Besucher meines Profils auflisten lassen, jedoch wird deren Name verborgen und die Profilbilder sind nur als Schlumpfbriefmarken sichtbar. Das gestaltet ein Erkennen etwas schwierig wenn man das dazugehörige große Profilbild nicht kennt und das Bild gern etwas größer sehen möchte. Und hier waren die Programmierer etwas nachlässig: Einfach die URL des Bildes nehmen und die Stelle “_s2″ ersatzlos streichen und im Browser aufrufen – voilà. Dieser Gratis-Tipp wurde Ihnen präsentiert von Maischi ;-)

Bei den meineLeu.de-Profilbildern hab ichs zwar ähnlich gelöst, aber bei ner kostenpflichtigen Plattform wie XING hätte ich das wahrscheinlich etwas cleverer gebaut.

Gerade beim Herrn Basitsch auf den SPON-Artikel aufmerksam geworden und mir natürlich gleich mal meine Meinung gebildet.

Obwohl ich kein Freund des VZ-Konglomerats bin, ist es einfach mal so, dass mit dem Kürzel VZ mittlerweile jeder Depp die Community mit der Gruschelfunktion in Verbindung bringt.

Mag sein, dass die Bauer von MatheVZ das Kürzel damals gewählt haben ohne das StudiVZ zu kennen.
Mag sein, dass das StudiVZ damals noch so unbekannt war, dass man nicht als Trittbrettfahrer gilt, sondern allenfalls als Ideennutzer.
Mag sein, dass es einen gewissen Sympathiebonus für die jetzige Trotzigkeit gibt, der Abmahnung die Stirn zu bieten.

Ich denke dennoch, dass dieses Mal der Sieger Goliath heißen wird. Einfach wegen der Verkehrsgeltung des Kürzels VZ.

Ich kann mir nur einfach nicht vorstellen, warum Holtzbrinck so aggressiv und planierraupenmäßig antritt. Aber man sagt ja: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sichs völlig ungeniert.

P.S.: Ich lasse mich gern täuschen. Schon allein deswegen, um den Affen mal ein wenig vors Schienbein zu treten ob ihrer Arroganz.

In Anlehnung an den Beitrag http://www.fixmbr.de/karrierekiller-studivz/ gibt es heute mal einen kleinen Bericht aus dem Agentur-Alltag. Hier trudeln ja jeden Tag wäschekörbeweise Bewerbungen ins Haus, welche sich vom Praktikum über den Freelancer bis hin zur Vollzeitstelle ziehen. In der heutigen Zeit kopiert man dann einfach mal den Namen in den Suchschlitz diverser Netzgemeinden und kann sich dann ein wunderschönes Bild von diesen Menschen machen. Klar – der erste Eindruck mag oberflächlich sein und möglicherweise auch trügen – aber die Gefahr, dass einem dann die Zugehörigkeit in diversen Gruppen, das Vorhandensein ulkiger Fotos und das Hinterlassen von geistreichen Beiträgen den Weg zu einem Bewerbungsgespräch versperrt, ist womöglich höher als ohne diesen kleinen Eindruck. Und dass es solche Communities gibt, ist nun wirklich kein Geheimnis mehr. Daher sollte man – sofern vorhanden – ausgiebigst Gebrauch von Privatsphären-Justierungen machen. Aber am Ende ist es das Bedürfnis, sich anderen zu präsentieren, das dem entgegen steht.

Aber jeder ist ja seines eigenen Glückes Schmied – wie man so schön sagt. Und es soll ja bereits Menschen geben, die ihre Reputation durch geschickt gefüllte Profile und Beiträge forcieren. Das ist dann wieder die andere Richtung. Nur kostet dies Zeit und Verstand.

Wie ich soeben lese, haben es die Brüder um den Badeschlappen-Freak Mark Zuckerberg geschafft, ihre deutsche Version zu launchen. Ich betrachte diesen Vorgang eigentlich mit freudigen Gedanken. StudiVZ mit ihrem arroganten Auftreten in der Öffentlichkeit wird hoffentlich endlich mal etwas Paroli geboten. Und ich kann mich mal nach ein paar sinnvollen Features für meine eigene kleine Community meineLeu.de umsehen (da ich ja so gern bastel).

Nutzen werde ich Facebook dennoch nicht intensiv (schon aus dem Grund, dass ich meine persönlichen Daten nur meiner eigenen Community anvertraue). Zum Durchstöbern wie das StudiVZ mag es ganz sinnvoll sein. Aber je mehr man zu schauen hat und je mehr man in den Strudel hineingerät, desto schwerer kommt man wieder heraus. Getreu dem schönen Ausspruch: Get a fuckin’ life :-)


Nachtrag 1: Was mir seit geraumer Zeit immer unangenehm auffällt: Die quälend laaaaangen Ladezeiten von Facebook. Ich dachte, die kriegen das endlich mal in den Griff. Wieviele 100 Angestellte haben die mittlerweile eigentlich? Da sollten doch auch mal ein paar Kapazitäten über sein, die sich nochmal um die Datenbankoptimierung und das Load-Balancing kümmern.

Nachtrag 2: olle Robert hat sich natürlich auch so seine umfassenden Gedanken gemacht.

Nachtrag 3: Natürlich gibts jetzt auch ein Facebook-Bashing-Video :-)

Guten Tag lieber Leser!

Hiermit wird die Domain maischi.de wiederbelebt. Bisher war hier noch die gute alte schneeelefant-Community zu erreichen. Deren alte Domain weist nun nämlich auf deren Nachfolger 2.0 – die meineLeu.de-Community. Nun die berechtigte Frage: Was passiert mit der alten schneeelefant-Seite und ihren über 2000 hochgeladenen Fotos und den bestimmt doppelt so vielen Kommentaren dazu, welche sich seit dem Jahr 2002 angesammelt haben und gern in Erinnerung bleiben? Antwort: Das überlege ich mir noch. Auf jeden Fall werden sie nicht weggeworfen. Ich könnte mir aber vorstellen, in einer ruhigen Stunde mal ein kleines Skript zu schreiben, welches die Daten in die meineLeu.de-Community transferiert.

Doch nun zum eigentlichen Thema: Was soll hier passieren? Nach einem gescheiterten (anonymen) Blogversuch auf einer anderen Domain habe ich jetzt ein paar Erfahrungen gesammelt, um das ganze noch einmal neu zu starten. Das wichtigste ist ja, dass man aus seinen Fehlern lernt.

Ich möchte hier ganz unkompliziert:

  • ein paar Gedanken loswerden, die mich beschäftigen
  • ein wenig Reklame für mich im Bereich der Internetentwicklung machen, indem ich Projekte vorstelle oder Dinge poste, die mir beim Entwickeln auffallen
  • aktiv in der Netzgemeinde kommunizieren und partizipieren
  • und zu guter Letzt – ein wenig herumprobieren, Eindrücke sammeln und lernen

In diesem Sinne – auf eine schöne Zeit und jederzeit viel Freude beim Lesen und Kommentieren sowie Kommunizieren!

Euer Stefan / Maischi