Familienportraits

Mail-Postfach aufräumen fetzt total – grad mal wieder den hier entdeckt: http://awkwardfamilyphotos.com

Das ist so herrlich schräg und zum schreien komisch. Und wird auch regelmäßig geupdatet. Also lohnt sich stetes Drübersurfen wie ich gerade selber feststelle :-D

Ich wollte nun mal kurz meinen Senf zum Microblog-Dienst Twitter niederschreiben, bevor ich daran ersticke :-)

Seit geschätzten zwei Jahren begegnen mir nun Berichte oder Hinweise auf diese 140-Zeichen-Feeds, mit welchen man seinen Mitmenschen, Jüngern, Stalkern etc. sagen kann, was man gerade schönes mit seiner gottgegebenen Zeit anfängt, was einem gerade durch den Kopf schießt oder was einen bewegt. Für manche Zwecke kann das wirklich sehr nützlich und hilfreich sein. Außerdem ist der Marketing-Aspekt nicht zu unterschätzen, wenn man mit einem Knopfdruck seinen z.B. 1.000 Followern gezielte Linktipps oder Hinweise geben kann. Crowdsourcing und Schwarmintelligenz deluxe.

Aber wenn ich dann lesen darf, dass sich Twitter-Benutzer x gerade ein Nutellabrot in den Mund schiebt oder draußen die liebe Sonne scheint, kommen mir leichte Zweifel am Zeitmanagement oder zumindest dem Mitteilungsbedürfnis mancher Bürger. Aber in Zeiten der digitalen Bohème mit Einzelarbeitsplätzen kann diese Technik natürlich auch ein mit Menschen geteiltes Büro ersetzen. Hab ich zumindest mal gelesen. Kann ich mir tatsächlich auch vorstellen, dass man sich dann nicht mehr so alleine fühlt.

Ich für meinen Teil werde mich definitiv der Stimme enthalten und mir auch keine Feeds abonnieren. Mein Tag ist eh schon kräftig zugepackt und ein bisschen Abstinenz vom permanenten Informationsstrom kann auch nicht schaden. Die schöne Lebenszeit kann und vor allem sollte wirklich sinnvoller und -stiftender genutzt werden.

Und zum Schluss noch ein paar O-Töne meines geliebten Freundes M. zum Thema, welche ich mit lautem Gelächter lesen musste :-)

*ich geh jetzt kacken*

*ich bin jetzt kacken*

*abgewischt*

*händegewaschen und abgetrocknet*

*erstmal was essen*

Der Rest ist leider nicht blogbar aber ein Zeugnis für Wortwitz und eine leicht sarkastische Ader.

Jaja .. olle Robert hat sein Tagebuch nun für lumpige 46.902 Euro verkloppt. Die Hosting-Bude Serverloft hat sich den Spaß unter den Nagel gerissen und konnte aber gestern nur kurz dazu Stellung beziehen, da irgendwie der Schwippschwager der Nachbarin Namenstag hatte ;-)

Schöner ist aber die Persiflage des satirischen SEO-Blogs seo-klitsche.de. Das ist genau mein Humor und auch die früheren Beiträge sind einfach superlustig wenn man – wie ich – jeden Tag mit dem Kram zu tun hat.

Heute abend zehn vor acht endet die berühmteste (?) eBay-Auktion des Jahres. Haha – es ist ja auch erst Januar. Eine kurze Nachfrage bei meinen beiden Zimmer-Kollegen (repräsentativer Schnitt) ergab fragende Gesichter: “Robert wer? Achso .. ein Blogger. Naja.”.

Schön fand ich auch das Bashing in meinem gern gehörten SEO-Podcast. Der Mediadonis a.k.a. Mr. Dementsprechend ;-) war gut in Form und auch der Friday mit seinen trockenen Antworten auf ne Umfrage unter SEOs hat mich bissl chmunseln lassen. Und obendrein kam auch noch eine Theorie zur Sprache, die ich mir auch schon überlegt hatte. Was wäre denn, wenn der verkaufende Robert Basic den Mindestpreis einfach auf  eine (sogar mal von ihm irgendwo gesagte) Million Euro setzen ließ und die kostenlose und unnormal krasse Publicity sowie die vielen Links als verspätetes Weihnachtsgeschenk einstreicht? Zuzutrauen wäre es ihm eher nicht – aber am Ende..  Frechheit siegt bekanntlich – gerade in der New Economy und beim Gorilla-Marketing (sic!).

Update: der Mindestpreis von 30.000 Euro wurde heute Mittag erreicht.
Auf jeden Fall hat der Robert nochmal ein paar rührige letzte Worte vor der Sendepause gefunden und die Kommentare schaukeln sich so langsam hoch. Auf jeden Fall hat er der Blogosphäre und der Internetgemeinde einen großen Gefallen getan mit dem Verkauf. Nicht nur, dass man sich jetzt ein paar andere Blogs suchen muss, um nur annähernd das Basic’sche Rauschen zu bekommen. Nein, auch wurden Blogs als solche etwas ins Licht der Öffentlichkeit gerückt und es können wertvolle Erfahrungen durch die Auktion und das ganze Drumherum gewonnen werden. Ich bin auf derlei Analysen und verschiedene thematische Beleuchtungen, die definitiv kommen werden, gespannt.

Ab und zu googelt man ja mal seinen eigenen Namen. Ich schon allein aus dem Grund, dass ich kürzlich meine Domains umkonzipiert habe und ich mich auch regelmäßig mit der googelschen Sortierung beschäftige.

Da springt mir doch ein Suchtreffer mit dem Snippet

“So schreibt Stefan Maischner, der Teilzeit-Gründer des sozialen Netzwerks meineLeu.de, in einem Blog-Beitrag:. “Ich finde es wichtig, …”

entgegen. Neugierig wie ich nunmal bin, hab ich da natürlich draufgeklickt und finde mich auf einem Beitrag bei “ftd enable” – dem Online-Portal der Financial Times Deutschland für Unternehmer – wieder.

Der Beitrag von Karl Friedrich Weiland erörtert die Thematik Moonlight-Startups und Teilzeit-Entrepreneure und zitiert dafür meinen Beitrag im Projekt-Blog von meineLeu.de. Ich fühle mich äußerst geehrt.

P.S.: Ich sollte mal verstärkt meiner Referer im Auge behalten. Momentan beschränke ich dies größtenteils auf die Google-Suchbegriffe, die zum Projekt führen. Um es mal mit Reinald Grebe zu sagen: “Hamwer wieder was gelernt .. vom Bernd” :-)

über die blogbar bin ich auf eine aktuelle lage aufmerksam geworden. nämlich der ausufernde kommentarspam der inflationären hobby-seo’s.

dies sind interessante leute, welche – auf welchem wege auch immer sie dazu gekommen sind – der meinung sind, sie müssen diverse seiten hochziehen, dann links dorthin unters volk werfen (am einfachsten eben auf blogs) damit google die seiten gut leiden kann, dann werbung auf die seiten knallen und schon werden sie vom örtlichen porsche-händler umgarnt. da diese leute aber immer mehr werden, gehen die seitenbetreiber natürlich mittlerweile nicht mehr zahm mit diesem gesindel um und drohen mit abmahnungen und weiteren juristischen reaktionen (zumal in suchmaschinen-optimierungs-tipps auch schon linklisten existieren, welche blogs denn nun besonders gute linkpower vererben).

ich für meinen teil bin ganz froh über die standard-einstellung hier in meinem wordpress. der erste kommentar muss immer noch freigeschaltet werden. erst wenn dieser trust verdient wurde (mit einem sinnvollen kommentar zur sache und mit einer sympathischen url) – dürfen weitere kommentare auch ohne mein zutun hier veröffentlicht werden. so einfach ist das.

auf jeden fall wird das thema spannend bleiben und ich lehne mich zurück und beobachte.