Normalerweise habe ich momentan für solche Blogbeiträge hier keine Zeit. Aber bei so einem Relaunch – noch dazu aus der Region – muss ich in meiner Funktion als relativ perfektionistischer und sehr passionierter (und in Kürze freiberuflicher) Webentwickler – und nicht zuletzt Blogger – einfach was dazu schreiben. Auch damit ichs in meinem Kopf abhaken kann. Außerdem muss ich heute morgen erstmal warm werden nach dem tollen Affiliate-Stammtisch Leipzig gestern.

Wo fangen wir an?
Die Kelterei Walter aus dem rund 25 km von Dresden entfernten Arnsdorf sollte eigentlich Vielen regional und auch überregional bekannt sein. Nicht zuletzt durch die frühzeitige und intensive Nutzung der neuen Kommunikationskanäle Blog, Twitter und jüngst Facebook.

Diese vielen Kanäle galt es nun im logischen Schluss unter einen Hut zu bringen. Und für die Außendarstellung bietet sich dafür natürlich ein kompletter Relaunch der Website (www.waltHers.de) an. In diesem steckt – wie man sieht – sehr viel Arbeit. Und wie man im Blog lesen kann auch diverse Sonderwünsche und nachträgliche Ideen, die gerade bei einer derartigen Verzahnung natürlich selbstverständlich sind. Ich weiß, dass bereits seit über einem halben Jahr daran geschraubt wird. Respekt vor der Leistung und dem Resultat. Eine runde und sympathische Sache. Schön anzusehen und es gibt viel zu entdecken. Ein paar Anmerkungen über das Lob hinaus gibt es dann weiter unten.

Nun kenne und mag ich die Geschäftsführerin Kirstin durch Twitter und auch ein paar Mitglieder der betreuenden Agentur Mindbox sind mir persönlich nicht unbekannt und ich schätze deren Arbeit. Aber wie die Überschrift schon verrät, war der gestrige Relaunch alles andere als glatt verlaufen.

Bei jedem Kunden – und natürlich auch bei Kirstin, die mit ihren weit über 2.000 Twitter-Followern sicherlich ein prima Multiplikator für zufriedene Weiterempfehlungen ist – muss so ein Relaunch natürlich sorgfältig bedacht werden. Insbesondere wenn daran noch ein Online-Shop hängt, der rege genutzt wird.

Kommen wir endlich zum Technischen.
(Ich habe keinen Einblick ins System – hier nur meine Erfahrungen aus eigenen Projekten und meine Beobachtungen)
Die Entscheidung, die komplette Website auf dem Open-Source-Blogsystem WordPress aufzusetzen, bezeichne ich zumindest als mutig, da dies nicht als das performanteste Blogsystem bekannt ist. Aber man hat sich ja etwas dabei gedacht und ist diesen Weg gegangen. Aufgrund der Performance ist aber eines der ersten Plugins, das man sich dazu installieren sollte, ein Cachingsystem wie z.B. Super Cache. Dann müssen auch nicht bei jedem Seitenzugriff mehrere Dutzend Datenbankabfragen das System belasten (inwiefern für die dynamischen Elemente eine Modifikation des Cachings nötig gewesen wäre, kann ich von außen nicht beurteilen). Mittlerweile ist es aber auf dem Server zumindest vorhanden.

Zuerst wurde mir das klar, als mir die typische Fehlermeldung des Systems, dass keine Datenbankverbindung aufgebaut werden konnte, entgegengeworfen wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren sicherlich geschätzt über 200 Leute gleichzeitig auf der Seite. Alle neugierig durch Kirstins Relaunchbekanntgabe. Danach wurde schnell zurückgerudert, bitte nicht alle gleichzeitig auf die Seite zu kucken ;-) und letztendlich war die Seite dann mehrere Stunden offline um auf einen neuen und schnellen Server zu ziehen. Ich hätte mir wohl für dieses Szenario wenigstens im Ärmel behalten, zumindest auf den alten Shop zurückschalten zu können.

Man hätte sich gestern herrlich auf die Schultern klopfen können, wenn alles glatt gegangen wäre. Aber durch den Seitenausfall und den Umzug gab es für einige Mitarbeiter und nicht zuletzt die Safttante sicherlich einen stressigen Abend, den man auch gut mit einem kühlen Relaunch-Sekt prostend verbracht haben könnte.

Man verstehe mich bitte nicht falsch. Fehler sind nunmal dazu da, um daraus zu lernen. In diesem Falle möchte ich meine Blogleser daran teilhaben lassen. Und letztendlich läuft die Seite ja nun heute wunderbar – jedoch sicherlich für die Beteiligten mit einem leicht bitteren Beigeschmack.

Weiteres:

  • Das persönliche Begrüßungsvideo finde ich eine prima Idee, würde es aber zumindest ab dem dritten Besuch der Startseite nicht mehr auf Autoplay stellen.
  • Warum momentan die komplette Seite auf “noindex, nofollow” gesetzt ist weiß ich nicht. Das bedeutet aber, dass z.B. der Google-Robot die Seite nicht indizieren und keinen Links folgen darf (ist mittlerweile behoben – das ging ja schnell!)
  • Apropos Google: Gerade bei einem Relaunch sollte man sich zumindest die ersten Seiten der in Google indizierten Seiten hernehmen und diese per HTTP-301-Weiterleitung auf die neue Struktur zeigen lassen (sonst kriegt der eventuelle Besucher der von Google kommt Fehlermeldungen und andere Sachen präsentiert, die er nicht sehen sollte.)
  • wenn ich etwas im Warenkorb liegen hab, hätte ich das gern auf den ersten Blick gesehen und nicht erst nach aufklappen des zerknitterten(!) Einkaufszettels (das ist wohl mittlerweile behoben – auch wenn ich den Zettel nicht bei jeder neuen Seite runterploppen würde)
  • eine Erklärung der grün-orangenen Sterne unter den Produkten im Shop wäre schön
  • wenn ich bei der Händlersuche schon meine Postleitzahl eingebe, möchte ich nicht fast komplett Dresden sehen
  • sowie ein paar kleinere Bedienungs- und sonstige Fehlerchen – ich habe mir jetzt auch noch nicht die komplette Seite angesehen

Ich höre jetzt aber erstmal auf – die Arbeit wartet. Viel Erfolg der Mindbox noch beim letzten Schliff der Seite und der Safttante viel Spaß beim Kommunizieren mit den Besuchern! Vielleicht gibt es ja für meine Anregungen eine Saftbox überreicht. Gern auch in Arnsdorf persönlich :-)


Nachtrag: Hier noch ein Screenshot der Startseite mit eingefeedetem Tweet von mir :-) Dieser Funktion ist auch mutig und ich hoffe, dass diese nicht missbraucht wird für Spam oder ähnlichem.

Die Agentur eines befreundeten Grafikers sucht derzeit händeringend einen engagierten Praktikanten. Idealerweise ist dieser Student der Fachrichtung Design, Grafikdesign, Kommunikationsdesign oder ähnliches.

Grundvorraussetzung sind Engagement und Einsatzbereitschaft sowie grundlegende Kentnisse bei der Bedienung der gängigen Grafikprogramme (Photoshop, InDesign).

Den Praktikanten erwartet ein sehr nettes Team, aktuelle Mac-Technik sowie eine Menge spannender Aufgaben überwiegend im Bereich Print und klassische Werbung.

Am besten ab sofort für 6 Monate. Wer Interesse hat oder jemanden kennt der jemanden kennt etc. bitte hier bei mir melden.

Die Agentur Mindbox aus Dresden lässt mich nicht auf ihre Internet-Seite gucken. Ich hab den aktuellsten Firefox sowie natürlich aktiviertes Javascript. Aber trotzdem wollen die Unterpunkte nicht aufklappen.

Geht jetzt – na bitte ;-)

Heute mal ein kleines Lobliedchen auf meine neuen Philips SBC HP 400. Ich bin überglücklich, endlich die perfekten Agentur-Kopfhörer gefunden zu haben.

Der Kauf war notwendig, da bei meinen bisherigen von Panasonic – vermutlich aus Gründen minderwertiger Scheißqualität – an 2 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils eine Seite der Bügel gebrochen war. Beim Absetzen. Und die waren gerade mal 9 Monate alt und ein Weihnachtsgeschenk. Ich spare mir mehr Worte – ich würde wahrscheinlich ausfallend werden. Aber jedes Ende ist auch ein Neuanfang.

Also begab ich mich letztens an einem verkaufsoffenen Sonntag in den örtlichen Saturn-Markt und fand an einer Wand diverse Kopfhörer zum Probehören aufgehängt. Und ich war sofort angetan.

Die Vorteile:

  • guter Tragekomfort und die Muschel macht auch richtig dicht, so dass wenig nach außen dringt und man sich herrlich vom Agenturlärm (wildes Tippen, lautes Telefonieren, Besprechungen die einen ni interessieren) abschotten kann.
  • der Klang kommt richtig genial – vor allem im Vergleich zum bisherigen. Man kann sogar einen dezenten Tiefbass bemerken. Macht absolut Freude, damit Musik zu hören.
  • er sieht recht wertig, stabil und schick aus
  • der Preis von knapp 25 Euro kann wohl als absolut gerechtfertigt angesehen werden

Folgendes schöne Zitat habe ich gefunden bei Internetboom:

“Angestellte und Selbstständige kann man nach meiner Meinung gut mit Tieren im Zoo und Tieren in freier Wildbahn vergleichen: Die Zootiere haben immer etwas zu fressen und eine ordentliche Unterkunft. Trotzdem ist das Leben etwas öde. Wilde Tiere dagegen müssen sich ihr Fressen jeden Tag neu selber suchen, aber es schmeckt besser. Sie haben auch die Chance darauf, z.B. Platzhirsch zu werden, und alle Hirschkühe der Reihe nach zu vögeln.”

Lustigerweise gibt es bei uns Glastüren, so dass man sich – wenn z.B. Kunden herumgeführt werden – teilweise wirklich wie ein Tierchen im Zoo vorkommt. Fehlen nur noch die Hinweistafeln wie “Bitte nicht füttern!” oder “Natürlicher Lebensraum / Lateinische Bezeichnung / Natürliche Feinde / …”.

  • es fing an mit einem schönen Schokocroissant vom örtlichen Backwarenhändler – lustigerweise ist heute auch jemand mit der Suchkombi “schokocroissant bäcker dresden” auf dieses Blog gekommen
  • ein kleines Gespräch mitm Chef lief auch sehr löblich
  • dann ein Anruf von der Mutti – es kam ein Brief vom Bundesverwaltungsamt. Die Brüder fragen nun – also fünf Jahre nach Studiumsende – an, ob ich nicht vielleicht mal langsam anfangen möchte, mein BaföG zurück zu zahlen
  • mal ungefähr 7.000 Seiten einer neuen Domain indn Google-Index geballert ;-)
  • feststellen müssen, dass mein Kantinenschwarm raucht :-/
  • angefangen, die Steuererklärung vorzubereiten
  • dann mitm Dirk ins Watzke zum Altpieschener Spezial-Trunk und anschließend seit drei Wochen das erste mal wieder zum Sport
  • und jetzt beim kühlen Radeberger ein wenig der genialsten Radiosendung der Welt – 911 - gelauscht. Fetzt einfach, wie die immer die richtigen Worte zur richtigen Situation finden – humorvoll aber auch ernsthaft wenn nötig
  • und jetzt soeben mitm Rumpel noch paar lustige Suchkombis hin- und hergeworfen, bei denen wir ganz gut ranken :-D
Geselliger Abend

.. war gestern mal wieder im Kreise der Agentur. Essen war .. befriedigend .. bei den Getränken kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Aber das Wichtigste ist ja die bierseelige Plauderei mit angenehmen Leuten. Sehr schön. Danke nochmal an den spendierfreudigen Chef. Anbei auch noch ein unscharfes Handyfoto eines süßen Feldschlößchen-Gläschens mit Bierlikör – schätzungsweise 2 cl.

Hier mal die erste kleine Episode der vergangenen verrückten Arbeitstage. Auftrag war eigentlich simpel und klar: Lad mal die Seite XY hoch. Das sollte das geringste Problem sein (nachdem ich einer Kollegin bei einem widerspenstigen Flash-Problem “assistieren” musste).

Vorgeschichte: Es handelt sich um eine Dresdner Premium-Party-Veranstaltung, welche zuletzt im Jahre 2003 stattfand. Dieses Jahr soll es mal wieder so weit sein.

Problem: Es ließen sich einfach keine FTP-Daten finden. Das wäre ja kein Problem gewesen, wenn die Domain auf unseren Server zeigen würde – tat sie aber nicht. Der Kunde hatte auch keine Daten mehr – geschweige denn ein damaliger Designer, der auch mit im Projekt steckte.

Lösung kompliziert (die hab ich gewählt, da ich dachte, der Domaininhaber ist unser Kunde):
Den Provider (1 & 1) der hinter der IP steckt ausfindig machen und dort anrufen. Die gaben mir wenigstens die Kundennummer zur Domain. Diese Kundennummer musste ich auf der Supportseite eingeben falls ich das Passwort vergessen habe. Nun wusste ich aber nicht wohin die Mail ging. Also wieder (eine andere) Supportnummer angerufen, welche mir schließlich den Vertragsinhaber nannten. Dieser war zu meiner Überraschung ein mir bekannter Internetunternehmer aus Dresden, welcher auch ein lokales Partyportal sein Eigen nennt. Diesen flugs angerufen und auch kurz in längst vergangene Zeiten gezaubert. Er konnte nur sehen, dass die Domain wiederum auf eine andere Domain (welche wiederum auf jemand anderen registriert ist) intern weiterleitet und versprach mir, weiter nachzuforschen. Und Dank seiner Google Desktopsuche und der Möglichkeit, ein dediziertes Passwort zu erstellen, habe ich nun endlich die Logindaten vor mir liegen und komme sogar auf den Account.

Schönes Ding – es wird nie langweilig :-)

Lösung einfach wäre übrigens gewesen, gleich den Domaininhaber zu ermitteln.

Bombenfund am Kongresszentrum

ganz in der Nähe meiner Arbeitsstelle.

Gut, dass ich sowieso noch woanders hin wollte und mich nicht in die Umleitungsschlange einsortieren musste. Wundert mich eh, dass in der Gegend nicht mehr solche Dinger gefunden werden.

.. sind neben meinen Akkus auch die meiner Maus leer. Wenn das mal kein Zeichen ist, um aufzuhören. Habe zwar noch Ersatzstromspeicher hier rumliegen und gerade eingebaut – aber morgen ist ja auch noch ein schöner Tag zum Arbeiten. Und außerdem war ich heute fleißig genug.

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