XING muss es ja gut gehen ...

Hehe. Grad entdeckt, dass XING auf seiner Plattform Google-Adwords-Werbung für sich schaltet. Das bedeutet, dass man beim Klick XING verlässt und sofort wieder aufruft und Google dafür ein paar Ct. von XING bekommt. Schon etwas lustig bis merkwürdig.

Ich hätte das übrigens auch nie entdeckt, wenn man sein eigenes Profilbild im eingeloggten Zustand mal erkennen könnte ohne diese bescheuerten Bearbeiten-Buttons drauf.

Vielleicht konnte ich ja hiermit wieder mal etwas aufrütteln ;-)

Nachtrag: Hinweis an XING: Es gibt im AdSense-Konto eine Seite wo man den Konkurrenzfilter mit Domains bestücken kann, die nicht beworben werden sollen. Das würde ich nicht allzu wörtlich nehmen, sondern kreativerweise die eigene URL mit dort eintragen ;-)

Google AdSense, Billigklicks adé und Einnahmen steigern

Heute möchte ich mal etwas aus dem Business-Nähkästchen plaudern um dieses Blog nicht gänzlich ins Private abdriften zu lassen :-)

Und zwar geht es um die Monetarisierung seiner Seite(n) via der kontextbezogenen Werbemöglichkeit von Google namens AdSense. Dies ist eine eigentlich recht solide Einnahmequelle wenn man entsprechende Besucherzahlen auf seinen Projekten hat und wenn man sich etwas mit den eingeblendeten Anzeigen und den Einstellungen, die sich in der Administrationsoberfläche so verbergen, befasst.

Es handelt sich bei AdSense um ein PPC (Pay per click)-Programm – was bedeutet, dass der Webseitenbetreiber hier pro geklickter Anzeige für die Einblendung entschädigt wird. Google behält sich selbst einen gewissen Teil als Provision ein (ich habe mal was von 15 % munkeln hören – aber das weiß natürlich nur Google selbst).

Als persönliche Untergrenze für einen Klick habe ich mich durch Erfahrungswerte auf 10 ct (€) festgelegt. Sobald dieser Wert im Durchschnitt unterschritten ist, mache ich mich auf die Suche nach solchen Billigheimer-Anzeigen. Die Erkennung dieser beruht ebenfalls auf Erfahrungswerten. Hier weiß ich auch nicht, wie weit ich mich aus dem Fenster lehnen kann, um mich bei Google nicht unbeliebt zu machen. Insofern ist bitte von gesundem Menschenverstand und etwas Logik Gebrauch zu machen. Andererseits will ich ja neben der Steigerung meiner Einnahmen auch die Qualität der Anzeigen nach oben schrauben. Und dafür eigenen sich nunmal themenrelevante Anzeigen mehr, als Allgemeinplätze – wenn dies als Hinweis reichen darf ;-)

Ist so eine Anzeige also ausfindig gemacht, dann bitte logischerweise auf KEINEN FALL darauf klicken, um nicht gegen die Richtlinien zu verstoßen. Es empfiehlt sich stattdessen, mit der Maus über den “Google”-Schriftzug zu gehen, um in der Statuszeile evt. bereits den Link zu sehen (ist versteckt in dem langen Zeichenwust). Ansonsten Rechtsklick (Firefox), “Linkadresse kopieren” , in einen Texteditor einfügen und sich dort die Billig-URL entnehmen. Die so extrahierte Domain (!) fügt man anschließend in seiner AdSense-Oberfläche (AdSense-Setup) dem Filter für Konkurrenzanzeigen hinzu. In meiner persönlichen Liste stehen momentan 200 verdächtige Domains.

Das Resultat ist einfach, dass die Einnahmen bei relativ gleicher – wenn nicht sogar leicht höherer Klickrate natürlich angenehm steigen. Wenn man von Billigklicks im 1 – 2 ct – Bereich ausgeht, kann sich dieser Aufwand auf jeden Fall beträchtlich lohnen.

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Zum Schluss sei noch angemerkt, dass ich die bisher unter gewissen Voraussetzungen eingeblendete Werbung hier auf maischi.de gestern abgeschaltet habe. Einerseits macht Werbung meiner Meinung nach für einen Blog einen unprofessionellen Eindruck und man macht sich journalistisch doch etwas abhängig. Andererseits habe ich mal geschaut, was dieses Jahr bisher (also in genau einem halben Jahr) auf dieser Domain dabei rumgekommen ist. Es waren sagenhafte (bitte festhalten): 15,99 € :-D und dafür lohnt es sich nun wirklich nicht, sich (bzw. sein Blog) zu prostituieren und zu verschandeln.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit!

Es wird langsam Zeit, mir Gedanken darüber zu machen, was ich alles so schönes mit meinem hoffentlich ab Juni eigenen iPhone anstellen werde. Daher beobachte ich natürlich, was sich andere iPhone-Besitzer  – vor allem aus der hiesigen Webszene so alles für Apps bestellen.

Als Webseitenbetreiber werden wohl zunächst mal folgende beiden Progrämmchen installiert:

1. SenseApp (http://www.hans-schneider.de/senseapp/)
Hier kriegt man schön übersichtlich seine Google Adsense-Einnahmen aufs schicke Telefon geliefert. Schaut schnucklig aus und macht Lust auf mehr ;-)

2. myAnalytics (http://www.iphone-myanalytics.com/)
Wohl noch eine Beta-Version, aber vom Prinzip her sehr sinnvoll zum Studieren und Analysieren der Website-Statistiken in einer langweiligen Minute. Am Rechner hat man meistens ja viele andere Sachen zu tun und überfliegt – wenn man sich nicht wirklich Zeit fürs detaillierte Anschauen nimmt – die aktuellen Zahlen nur. Vor allem für mich, der seit kurzem nun doch aufgrund mangelnder vergleichbarer Alternativen den Analytics-Code auf seine Seiten gepackt hat und nun fleißig auswertebare Daten sammelt, ist diese App natürlich sehr schön zum Controlling geeignet.


unter anderem gefunden beim Marco

Update:
wie ich gerade den Kommentaren beim Marco entnehme, soll wohl Analytics App eine bessere Alternative für App #2 sein. Ich werde diese – wenn es soweit ist – berücksichtigen und prüfen. Auf den ersten Blick sehen die Screenshots (bzw. iPhone-Shots) schon sehr gut aus.