Auch immer eine recht witzige Veranstaltung jeden sommerlichen Donnerstag und bei schönem Wetter: Das Open-Air-Sehen-und-Gesehenwerden am Elbsegler. Mit Canaletto-Blick bei House-Musik und kühlen Getränken. Und mir ist es immer wieder ein Rätsel, wie man Donnerstags mitten in der Stadt neben einem Hotel und unweit von Anwohnern bis in die Nacht Musikbeschallung durchführen darf. Irgendwie scheint es sich – auch anbetrachts der vielen unbescholtenen Fußwegparker – um eine angenehme Blindheit des Ordnungsamtes an diesem Tag zu handeln. Heute wirds bei mir aber sicherlich nix – so warm isses ja nun auch wieder nicht, und Sofa fetzt auch mal :-)
Gehen wir mal ins Metropolis-Kino am Waldschlösschen dachten wir uns. Muss ja nicht immer UFA sein...
Gesagt, getan. Ausgesuchter Film war “Maria, ihm schmeckt´s nicht”. War okay. Nichts Weltbewegendes. Ich habe das Buch nicht gelesen und die Kritik bei filmstarts.de bescheinigte 6 von 10 Sternen. Also kein Totalausfall – aber auch kein Film, der mich in seinen Bann gezogen hat und einen “Muss-ich-unbedingt-Wiedersehen”-Effekt auslöste. Aber genug der Vorrede – nun zur Urteilsbegründung.
Punkt 1. Parkplatzsuche nervt dort oben. Nach drei erfolglosen Runden dann draußen auf der Straße geparkt und zum Kino spaziert. Aber was solls.
Punkt 2. Eher mein persönliches Pech und etwas auf meine leichte Müdigkeit an dem Abend zu schieben: Habe mit nem 10-Euro-Schein mein Bier an der Bar gekauft und beim Gehen unterbewusst gemerkt, dass ich nur 2 Euro zurückbekommen habe (ab sofort zähle ich mein Wechselgeld übrigens wieder öfter nach und verlasse mich nicht auf die Ehrlichkeit Fehlerfreiheit meiner Gegenüber). Er kramte auf meine Intervention hin etwas in seiner Kasse und zeigte mir wortlos nen 5-Euro-Schein. Ich ging davon aus, dass er mir meinen gegebenen Schein zeigen wollte und sagte, dass ich mich dann wohl geirrt habe (soll ja vorkommen). Ich hätte den Schein aber einfach nehmen sollen. Naja in dem Falle war Schweigen dann quasi Gold für ihn :-/
Punkt 3. Das Kino 5 war uns eindeutig zu muffelig und definitiv zu warm. Ein entspanntes Filmgucken sieht für mich anders aus. Das redselige Publikum erwähne ich garnicht erst.
Und noch eine Merkwürdigkeit: Es gab keinen Kartenabreißer. Auch 5 Minuten später nicht als ich nochmal ums Eck ging. Kino des Vertrauens quasi.
Mein Fazit: Das nächste Mal wieder ins UFA. Die Schauburg gibts ja auch noch – wenn was Nettes im Programm ist. Oder mal das Cinemaxx am Schillerplatz probieren. Aber das Metropolis wirds garantiert nicht mehr. Die Nähe zum Brauhaus am Waldschlösschen ist hierbei aber sicherlich nur rein zufällig.
Gestern war es soweit. Bei zum Glück trockenen Verhältnissen wurde kurz vor Mitternacht im gleichnamigen Kino bei den Filmnächten am Elbufer der sagenhaft geniale Film rund um den Berliner DJ Paul Kalkbrenner und seine neue CD gezeigt. Diese fungiert auch gleich als Soundtrack, der sich von Titel zu Titel gegenseitig übertrifft. Hab selten so an einer CD festgehangen. Und dementsprechend gut besucht war der Film. Die überwiegend jungen Leute (ich zähle mich einfach mal dazu ;-) waren auch extrem gut drauf und in Feierlaune. Bejubelt wurde neben den witzig-skurrilen Szenen auch jedes Einspielen einer der maßgeschneiderten Musikuntermalungen.
Und um die oft bemühte Floskel auch noch zu gebrauchen – ganz großes Kino! Hier lohnt sich jede Minute Schlafdefizit unter der Woche.
P.S.: Das Bild ist eine Fotomontage, da irgendwann die Beleuchtung an der Brühlschen Terrasse ausgeknipst wurde.
Da scheint wohl etwas größeres im Busch zu sein, wie ich gerade bei Matt Cutts lese. Google hat in den letzten Monaten an einem neuen Update gearbeitet, welches sehr viel tiefer geht als andere Updates bisher wo “nur” ein paar Filter anders ausgerichtet und Stellschräubchen gedreht wurden. Hier soll aber wohl nun die Infrastruktur im Maschinenraum stark verbessert und erneuert worden sein – angefangen beim Crawlen, über das Indexieren bis zum Sortieren. Das ganze hört auf den Namen Caffeine Update. Momentan wird Feedback von findigen Menschen erbeten und es ist auch noch nicht komplett fertig. Beta-Status denke ich.
An den Suchergebnissen, die man unter http://www2.sandbox.google.com/ testen kann, sehe ich noch keine größeren Änderungen bei meinen Sachen – höchstens eine kleine Steigerung :-)
Ich bin sehr, sehr gespannt was da letztendlich bei rauskommt. Hätte mich auch etwas gewundert, wenn sich Google auf seinem Erfolg ausruht und sein Kerngeschäft vernachlässigt.
Ich glaube, seit dem ich im Internet meine Späßchen treibe, war mein Nachname als de-Domain immer reserviert. Und obendrein noch auf jemanden der diesen Namen nicht trägt. Warum auch immer. Auf der Domain selbst waren immer nur Baustellen- oder Fehlerseiten zu sehen. Auch Mails an den Eigentümer wurden nicht zugestellt. Jetzt wurde aber vermutlich mal Inventur gemacht und die jährliche Domaingebühr wurde als verzichtbarer Posten erkannt und die Domain gekündigt. Jedenfalls war diese heute bei meiner routinemäßigen Kontrolle frei. Juhu.
Hauptsächlich geht es mir um meine neue offizielle E-Mail-Adresse. Die anderen sind natürlich noch gültig und landen alle im gleichen Topf und gehen selbstverständlich nicht verloren. Nur werde ich ab jetzt immer von der neuen Adresse senden.
Was ich mit der Website mache weiß ich noch nicht. Vielleicht ein klitzekleines Verzeichnis mit Links und Infos zu den Maischners. Wer weiß…
Wer auch ein Maischner ist und eine dazugehörige E-Mail-Adresse haben möchte, sagt mir einfach Bescheid. Entweder als Weiterleitung auf eine andere Adresse oder mit Postfach auf meinem Server – das ist mir eigentlich egal. Doch das nur als kleines Angebot für Namensgleiche :-)
Gestern seit langer Zeit mal wieder die regelmäßige Veranstaltungsreihe (jeder 1. Mittwoch des Monats) “Poetengeflüster” im Dresdner Lingnerschloss besucht. Und das Wetter spielte auch perfekt mit, so dass hinterm Objekt geflüstert werden konnte. Auch nur bis 23 Uhr, was aber garnicht so schlecht ist, da 3 Stunden (minus 20 Minuten Pause) eigentlich auch reichen zum Zuhören. Es wurde erstaunlich gute Musik vorgetragen und ein paar Textbeiträge. Einer der Textüberbringer war Special Guest Olaf Böhme, der hier als lokale Größe überraschend auftauchte und das Publikum mit seinen Vorlesungen erheitern konnte.
Der Eintritt schlug mit akzeptablen 7 Euro und das große Becks mit gewöhnlichen 2,50 Euro zu Buche. Die Location ist genial – wenn auch der angrenzende Biergarten teilweise etwas nervte, wenn sich trinkfreudige Bürger mitunter etwas in der Lautstärke vergriffen oder am Grillwurststand mit Besteck geklappert wurde.
Die Aussicht ist ja hier oben immer sehr schön. Der Blick schweift über die Elbe Richtung Dresdner Süden. Und das angeleuchtete Schloss sorgt dann zu späterer Stunde ebenso für Entzückung :-)
Nach langer Reise und einigen E-Mails mit Frankreich sind sie heute nun endlich eingetroffen: Meine 3 georderten Elephpanten – Maskottchen der verbreiteten und von mir präferierten sowie seit 9 Jahren ausgeübten Webprogrammiersprache PHP, mit welcher man so schöne Skripte wie dieses Blog hier “zusammenschustern” kann.
Einer bleibt bei mir Zuhause, einer kommt ins Büro und einer wird an nen Kollegen verschenkt. Ob der dann auch im Büro wohnt oder dem Söhnchen zum Spielen gegeben wird weiß ich noch nicht.
In der Hoffnung, dass sie mir kreative und kluge Momente beim Programmieren und Entwickeln bescheren. Hihi .. die Viecher sind so drollig und gucken so schön “komisch”. Da kommt der kleine Junge in mir hoch und freut sich :-)
Auch ich lerne ja sehr gern noch Dinge rund um mein Handwerk dazu. Heute war es wieder so weit – ein aufwändiges Webdesign gilt es umzusetzen in schönstes tabellenloses XHTML. Und aufwändig heißt hier unter anderem ein paar PNGs mit transparenten Verläufen. Und da der Internet Explorer hier standardmäßig kapituliert, wollte ich dies auch gerade fast tun – bis der Tim mir nen Link für ein Workaround geschickt hat:
.classname { filter:progid:DXImageTransform.Microsoft.AlphaImageLoader (src='bildpfad/dateiname.png', sizingMethod='scale'); background: none; }
Sehr schön. Funktioniert prima.
Im Übrigen bin ich ein glühender Verfechter von browserweichenlosem Umsetzen von Webseiten. Abgesehen von besagtem störrischen Browser vom Anfang dieses Jahrtausends, der leider leider immer noch recht verbreitet ist. Hier geht es manchmal wirklich nicht ohne den Stern-Hack (*html) weiter .. aber das ist dann wirklich eine Ausnahme. Denn ansonsten kann man nachweislich alle Seiten ordentlich umsetzen ohne sich in Browserweichen verstricken zu müssen. Doch das nur als kleiner eventueller Denkanstoß.
Seit Oktober 2008 bietet die TYPO3 Association ja die Zertifizierung zum “TYPO3 integrator” an. Für alle Unwissenden: TYPO3 ist ein mächtiges und sehr verbreitetes Open-Source-CMS. Abgeklopft wird mittels Multiple Choice in jeglichem Schwierigkeitsgrad ob der Proband fit ist in:
- TypoScript
- Templates
- Installation
- TYPO3-Dokumentation
- Backend-Administration
- Extensions
- TYPO3-Umgebungs-Grundlagen
- TYPO3 im Allgemeinen
Prinzipiell ist das natürlich eine schöne Sache für alle Beteiligten:
- der Kunde sieht, dass er möglicherweise keinen TYPO3-Quacksalber vor sich hat, der mit gefährlichem Halbwissen seine Web-Präsenz auf die Beine stellt. Das spart kurz-, mittel- und langfristig Zeit und Nerven.
- der TYPO3-Entwickler hat einen fundierten Überblick über das gesamte System und kann eventuelle Wissenslücken oder -schleier beseitigen. Er kann außerdem argumentativ beflügelter an Kunden herantreten.
- das TYPO3-Projekt wird unterstützt durch offizielle Integratoren und die weitere Verbreitung und korrekten Einsatz des CMS
- die TYPO3-Community wird gestärkt durch Steigerung des Kompetenzgrades und der verstärkten Identifikation mit “ihrem” CMS
–
Ich liebäugele ja auch mit solch einem Zertifikat. Bisher scheiterte es an Möglichkeiten und an der Zeit. Punkt 1 wäre prinzipiell nicht mehr gegeben, da der Ralf von der Agentur portrino eine Zertifizierung für Dresden anstoßen möchte falls sich genügend Willige zusammenfinden würden. Angedacht ist ein Termin noch vor diesem Herbst. Ist zwar sehr knapp, aber ich werde es dennoch für mich in Erwägung ziehen und mir zunächst erstmal das empfohlene Vorbereitungsbuch zukommen lassen.
Wenn ich mehr weiß, dann werde ich das hier posten.
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