Letztes Wochenende war die TYPO3 Conference 2009 in Frankfurt am Main. Michael, ein Programmierkollege aus Dresden war vor Ort und berichtet über beide Tage konstruktiv meckernd, forsch hinterfragend und etwas schonungslos. Wobei der erste Tag hier noch etwas unkonstruktiver ist als der zweite wirklich gute Post. Natürlich ließen offizielle Gegenstimmen nicht lange auf sich warten und ich musste mir diese zweimal durchlesen (nicht nur wegen der beinahe beispiellosen Orthographieschwäche von Kommentator Jens).
Offensichtlich werden von offizieller Seite nur Jubelauguste gewünscht und kritische Stimmen als Majestätsbeleidigung interpretiert. Ach du guter Gott… Ich will hier auch nicht polemisch werden, aber da hat wohl jemand zu heiß gebadet. Oder zu lange vorm Rechner gesessen. Oder zu viel das TYPO3-Unser gebetet.
Nicht dass ich falsch verstanden werde – ich verehre und schätze die aufopfernde Arbeit an TYPO3 und liebe es jeden Tag mehr, damit zu arbeiten und fetzige Resultate zu erzielen, aber ein klein wenig mehr “selbe Augenhöhe” von der Association (die sich ja immerhin durch Spenden, Mitgliedsbeiträge, Zertifizierungsgebühren etc. finanziert) und wenigstens ein offenes Ohr für das gemeine Volk (dass sträflicherweise nicht geschlossen TYPO3-Association-Mitglied ist und eine eigene Redesession auf der Konferenz gehalten hat) wäre der gemeinsamen Sache sicher zuträglich. Das Vertrauen in die Association wird durch dieses etwas befremdliche und beleidigt anmutende Kontern sicher nicht rapide steigen. In diesem Sinne, möchte ich Kommentator Jens mit seinen schließenden Worten “Hoffen möchte ich dennoch” zitieren und bitte um zukünftige sachdienliche Konversation.
Friede am Zaun und “enable people to communicate”.

